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Frankfurter Rundschau: Kommentar zu Goldhandel der AfD
Titel: Tricksen hat viele Gesichter

Frankfurt (ots) - "Könnten Rumpelstilzchen und Goldmarie aus Grimms Märchen Parteimitglieder werden, würden sie der AfD beitreten. Denn die hat ein märchenhaftes Modell entwickelt, um ihre Parteifinanzen aufzubessern. Widerwillig muss die Bundestagsverwaltung nun anerkennen, dass dieses Geschäftsmodell legal ist. Bundestagspräsident Norbert Lammert will das aber nicht hinnehmen. Nach seiner Ansicht widerspricht der schnöde Goldhandel dem Geist des Gesetzes, wonach mindestens 50 Prozent der Parteieinnahmen aus eigener Kraft erwirtschaftet werden müssen. Das war die Idee, als die Abgeordneten der etablierten Parteien diese Regeln aufgestellt haben. Doch hat sich außer manchen Neidern in der CDU/CSU auch nie jemand an den Geschäften der SPD gestört, die mit ihren Verlagsbeteiligungen noch immer schöne Gewinne einstreicht."

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