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Frankfurter Rundschau: Kommentar zum WM-Finale und den Lehren für die Politik

Frankfurt (ots) - Die herrschende Politik hat einen entscheidenden Unterschied zum Sport nicht verstanden: Der Fußball lebt davon, dass es Sieger gibt. Gute Staatskunst dagegen sollte auf gleichberechtigte Partnerschaft setzen, national wie international. Sie kommt mit Unentschieden besser aus. Die deutsche Regierung verteidigt den nationalen Wohlstand mit den Mitteln gnadenloser Konkurrenz. Wenn der Alltag wieder eingekehrt ist, sollten wir ruhig einmal daran denken, dass auch der Stärkste nicht gewinnt, wenn er zu Hause die Schwächeren einfach abhängt und draußen keiner mehr ist, der mitspielen kann. Ob uns Politik interessiert oder nicht: So gewinnt Deutschland auf Dauer nichts.

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