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Frankfurter Rundschau: Kommentar zu Generaldebatte und Halbjahresbilanz der schwarz-roten Koalition

Frankfurt (ots) - "Eine große Koalition für große Aufgaben und für die kleinen Leute, so haben Angela Merkel und Sigmar Gabriel die Regierungszusammenarbeit von Union und SPD nach Ende der Koalitionsverhandlungen beschrieben. Es waren hehre Worte, für eine Kanzlerin zumal, die lieber unter- als übertreibt. Nach einem halben Jahr große Koalition geben sich die Regierungsparteien erwartungsgemäß gute Noten, die Opposition klagt ebenso wenig überraschend über das Versagen der Koalition. Die Wahrheit liegt dazwischen. Die große Koalition hat Paradigmenwechsel beschlossen wie den gesetzlichen Mindestlohn. Sie hat aber auch Entscheidungen als groß verkauft, die vor allem teuer sind, wie die Rentenreform. Statt den kleinen Leuten profitiert vor allem die Mittelschicht."

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