Frankfurter Rundschau

Frankfurter Rundschau: Pressestimme zu Tebartz-van Elst

Frankfurt (ots) - Die Frankfurter Rundschau kommentiert den Rücktritt des Limburger Bischofs Franz-Peter Tebartz-van Elst:

Kurienmänner wie Kardinal Gerhard Ludwig Müller und Erzbischof Georg Gänswein werden sich jetzt in den hintersten Winkel ihres ideologischen Bunkers zurückziehen und weiter an der Legende von einem Bombardement basteln, dessen sich der Bischof und am Ende auch der Papst nicht hätten erwehren können. Papst Franziskus aber sitzt nicht hinter Betonmauern. Vielmehr sprengt er sie. Vor allem aber muss ein Paradigmenwechsel Wirklichkeit werden, der vorläufig nur auf dem geduldigen Papier steht: Die Autorität des geistlichen Amtes besteht nicht im Durchmarsch und schon gar nicht in selbstherrlichen Höhenflügen, sondern in der beharrlichen Suche nach gemeinsamen Wegen und im Geleit. Das ist das eigentliche Drehmoment einer "franziskanischen Wende" in der katholischen Kirche.

Pressekontakt:

Frankfurter Rundschau
Kira Frenk
Telefon: 069/2199-3386

Original-Content von: Frankfurter Rundschau, übermittelt durch news aktuell

Weitere Meldungen: Frankfurter Rundschau

Das könnte Sie auch interessieren: