Polizei Düren

POL-DN: Einbrecher im Kreisgebiet weiter aktiv

Kreis Düren (ots) - Während am Dienstag noch drei Täter nach einem Einbruch in Inden-Lucherberg festgenommen werden konnten (siehe Pressemitteilungen vom 25.11.2014), gelang es anderen, unbemerkt in verschiedene Objekte einzudringen.

So verübten bislang unbekannte Personen einen Einbruch in Aldenhoven. In der Zehnthofstraße verschafften sie sich in der Zeit zwischen 07:30 bis 18:05 Uhr gewaltsam Zutritt zu einem freistehenden Einfamilienhaus. Anschließend durchwühlten sie das ganze Haus nach Wertgegenständen und hinterließen ein heilloses Durcheinander. Am Ende entkamen der oder die Diebe mit Schmuck und elektronischen Gegenständen im Wert von mehreren tausend Euro.

Auch im innerstädtischen Bereich von Düren versuchten sich Täter an zwei Objekten. Während sie in der Schillerstraße an einem gut gesicherten Haus scheiterten, gelang ihnen in der Nacht von Montag auf Dienstag in der Fritz-Erler-Straße der Diebstahl von Metall aus einem Lagerraum.

In Nideggen hebelten die Täter an einer Tür und einem Fenster eines Wintergartens im St. Florianweg. Nachdem sie zwischen 15:00 und 17:20 Uhr in das Innere des Wohnhauses gelangt waren, durchsuchten sie etliche Schränke, Schubladen und andere Behältnisse nach Wertgegenständen. Was sie im Einzelnen daraus entwendeten, steht bislang aber noch nicht fest.

An Dreistigkeit nicht zu übertreffen war schließlich ein Einbruch auf der Monschauer Straße im Nörvenicher Ortsteil Pingsheim. Ein Anwohner hatte hier bei seiner Heimkehr gegen 17:00 Uhr verdächtige Geräusche wahrgenommen, sie aber Bauarbeiten am Nachbarhaus zugeordnet. Ohne sich weiter Gedanken zu machen, vergingen etwa drei Stunden, in denen der Lärm anhielt. Durch das Einschalten des eigenen Bewegungsmelders um etwa 20:00 Uhr erblickte der Mann schließlich eine Person, die sich im rückwärtigen Bereich des angrenzenden Gebäudes aufhielt. Diese reagierte auf seine Ansprache nicht, sondern entfernte sich von der Örtlichkeit. Daraufhin hielt der spätere Mitteiler Nachschau und informierte die Polizei. Was sich dann heraus stellte, verblüffte alle Anwesenden ein wenig: bei dem vermeintlichen Bauarbeiter hatte es sich um einen dreisten Einbrecher gehandelt. Dieser hatte eine Tür aufgehebelt und sich anschließend in den Keller begeben. Dort hatte er versucht, einen Wandtresor aus einer Hausmauer zu stemmen. Ob und was schließlich möglicherweise entwendet wurde, konnte bislang nicht festgestellt werden.

An allen Tatorten hat die Polizei eine Spurensuche und Spurensicherung durchgeführt. Die Auswertung und die damit verbundenen weiteren Ermittlungen, dauern derzeit weiter an.

Zeugen, die verdächtige Personen oder Fahrzeuge gesehen haben oder gar andere auffallende Beobachtungen gemacht haben, werden gebeten, sich umgehend über den Polizeiruf 110 zu melden. Jeder Hinweis zählt!

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