Polizei Düren

POL-DN: Fahrradfahrer ohne Beleuchtung übersehen

Düren (ots) - Am Donnerstagabend ereigneten sich im Stadtgebiet zwei Verkehrsunfälle unter Beteiligung von Radfahrern. Beide waren ohne ordnungsgemäße Beleuchtung an ihren Rädern damit unterwegs gewesen. Während einer von ihnen mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus eingeliefert werden musste, stand der Zweite deutlich unter Alkoholeinwirkung.

Zunächst wurde die Polizei gegen 18:50 Uhr zu einem Verkehrsunfall auf die Josef-Schregel-Straße gerufen. Hier war ein 63 Jahre alter Radler, der derzeit ohne festen Wohnsitz ist und bei dem ein Alcotest einen AAK-Wert von 1,24 Promille ergab, plötzlich mitten auf der Fahrbahn vor einem Pkw aufgetaucht. Der 29 Jahre alte Autofahrer hatte auch nach Angaben von Zeugen keine Chance mehr, dem Fahrradfahrer auszuweichen. Der Zusammenstoß zwischen den Beiden verlief dennoch glimpflich. Es entstand nur Sachschaden. An dem Zweirad des 63-Jährigen war überhaupt keine Beleuchtungseinrichtung vorhanden. Er musste zur Blutprobenentnahme mit zur Polizeidienststelle fahren.

Kurz nach 21:00 Uhr ereignete sich im Stadtteil Birkesdorf der nächste Unfall unter Beteiligung eines Radfahrers. An dem Rad des 17-jährigen Benutzers war die vordere Beleuchtung defekt, wie er selbst einräumte. Das war sicherlich mit ein Grund dafür, warum ihn eine 52 Jahre alte Pkw-Fahrerin aus Düren beim Abbiegen von der Zollhausstraße nach links in die Dorfstraße übersah. Der junge Dürener war der Frau entgegen gekommen. Bei der Kollision erlitt er auch Frakturen, die derzeit einen stationären Aufenthalt in einem Krankenhaus erforderlich machen.

Aufgrund dieser Vorfälle appelliert die Polizei erneut an die Einsicht der Fahrradfahrer, nur mit vorschriftsmäßig ausgerüsteten Zweirädern zu fahren. Dazu gehören funktionierende Bremsen und eine intakte Beleuchtungseinrichtung. Darüber hinaus ist es zur Vermeidung von größeren Verletzungen ratsam, beim Fahrradfahren immer einen geeigneten Fahrradhelm zu tragen, obwohl dazu keine Verpflichtung besteht. Hier sind Erwachsene immer als gutes Vorbild für Kinder und Jugendliche gefordert.

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