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BKA: Sexueller Missbrauch eines Kindes: Öffentlichkeitsfahndung führt zum Erfolg -Tatverdächtiger gefasst

    Wiesbaden (ots) - Über Internetrecherchen stellten Ermittlungsbeamte des Bundeskriminalamtes Wiesbaden und des Bundeskriminalamtes Österreich fest, dass ein unbekannter Täter Dutzende pornografische Aufnahmen eines kleinen Mädchens verbreitete. Die Fotos wurden erstmals im Jahr 2001 festgestellt.

    Intensive Auswertungen des Bundeskriminalamtes Wiesbaden ergaben, dass die Bilder vermutlich in Österreich oder Deutschland aufgenommen worden waren. Die Bildserie wurde auch bei den international koordinierten Durchsuchungen und Beschlagnahmen im Rahmen der "Operation Pecunia/Landslide" im September 2002 mehrmals sichergestellt (siehe dazu auch die PM des BKA vom 20.09.2002).

    Da es dem Bundeskriminalamt in der Folge trotz intensiver kriminalpolizeilicher Ermittlungen nicht gelang, die Identität des Täters und des Opfers zu ermitteln, wurde die Öffentlichkeit ab dem 21. März 2003 über die Medien um Mithilfe bei der Identifizierung des Mädchens gebeten.

    Diese Fahndungsmaßnahmen führten schließlich zu dem erhofften Erfolg: Das Kind und auch der mutmaßliche Täter konnten in Zusammenarbeit zwischen der Kriminalabteilung Vorarlberg und den Bundeskriminalämtern in Deutschland und Österreich ermittelt werden.

    Der Tat dringend verdächtig ist ein 26jähriger Vorarlberger, der das Mädchen sexuell missbraucht und die Bilder des Missbrauches über das Internet verbreitet hatte. Der Verdächtige hat die Tat inzwischen gestanden und befindet sich in Österreich in Untersuchungshaft.

    Zusatz: Da die Öffentlichkeitsfahndung zurückgezogen wurde, werden die Medien ersucht, zum Schutz der Opfer keines der für die Fahndung veröffentlichten Bilder - auch nicht unter Verwendung von Augenbalken - zu veröffentlichen.

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