Polizeidirektion Hannover

POL-H: Alkoholkontrollen während des Maschseefestes

Hannover (ots) - In den nächsten Wochen werden Polizeibeamte beim Maschseefest ein besonderes Augenmerk auf die Radfahrer legen und ihre Kontrollen intensivieren. Damit Sie das Fest am See unbeschwert genießen können, hier ein paar Tipps der Polizei Hannover für eine sichere An- und Abreise.

Während der kommenden drei Wochen herrscht in Hannover wieder ein ganz besonderes Flair, das alljährlich mit der Eröffnung des Maschseefestes in Hannover Einzug hält. Sommerliche Temperaturen und vielfältige Angebote werden auch in diesem Jahr sicher wieder für einen großen Besucheransturm an Hannovers größtem Stadtsee sorgen. Aufgrund der oft angespannten Verkehrssituation, insbesondere in den Abendstunden, weichen viele Besucher von vornherein auf das Fahrrad als Fortbewegungsmittel aus. Auch Radfahrer müssen sich deshalb auf ein deutlich erhöhtes Verkehrsaufkommen einstellen. Wenn sich Radfahrer und Fußgänger auf den zu Stoßzeiten häufig überlasteten Wegen begegnen, kann es dann immer wieder zu gefährlichen Situationen kommen. Hier ist Rücksicht und vorausschauendes Handeln gefragt. Doch schnell reagieren kann nur, wer mit einem klaren Kopf unterwegs ist - Alkoholkonsum kann auch für Fahrradfahrer weitreichende Konsequenzen haben. Ab einer Alkoholisierung von 1,6 Promille gelten Radfahrer als absolut fahruntüchtig. Aber auch wer unterhalb dieses Promillewertes liegt und sein Rad nicht sicher unter Kontrolle hat, macht sich möglicherweise strafbar. Es fielen allein bis Juni dieses Jahres mehr als 160 angetrunkene Radler im Straßenverkehr auf. "Radfahrer müssen sich zu Maschseefestzeiten auf geänderte Verkehrsführungen und große Menschenmengen einstellen. Da ist es wichtig, nötigenfalls schnell reagieren zu können. Egal ob Auto- oder Radfahrer, es sollte auf jeden Fall der Grundsatz beherzigt werden: Wer trinkt, fährt nicht und wer fährt, trinkt nicht. Wir wollen vermeiden, dass ein entspannter, geselliger Abend mit einem Verkehrsunfall und möglicherweise Verletzten endet", so Thomas Buchheit vom Verkehrsdezernat der Polizeidirektion Hannover. Beamte der Polizeidirektion Hannover werden auch in diesem Jahr rund um das Fest präsent sein und die Kontrollen der Fahrtüchtigkeit von Rad- aber auch Autofahrern intensivieren. Wer also ausgelassen feiern möchte, ohne sich Gedanken über das "eine Glas zu viel" machen zu müssen, der sollte sich lieber von vorn herein über alternative Beförderungsmöglichkeiten informieren. Als einschneidendste Änderung der Radverkehrsführung wird auch in diesem Jahr der seeseitige Radweg des Rudolf-von-Bennigsen-Ufer temporär gesperrt. Montag bis Freitag müssen Radfahrer ab 17:00 Uhr, Samstag und Sonntag ab 14:00 Uhr auf den gegenüberliegenden Radweg ausweichen. Eine entsprechende Beschilderung wird eingerichtet. /st, gl

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