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POL-MFR: (598) Getrennt lebende Ehefrau schielte nach Lebensversicherung

    Hersbruck (ots) - Eine 50-jährige getrennt lebende Ehefrau aus dem nördlichen Pegnitztal sorgte sich um die Lebensversicherung ihres 65-jährigen Ehemannes. Die Versicherungssumme in Höhe von knapp 30.000 Euro sollte im August zur Auszahlung kommen und anscheinend hatte die 50-Jährige Angst, von diesem Geldsegen nichts abzubekommen. Sie schickte kurzerhand dem Versicherungsunternehmen einen Änderungsantrag per Fax. Die Unterschrift des Ehemannes hatte sie von einem anderen Dokument ausgeschnitten und aufgeklebt.

    Sie gab auch ihre Bankverbindung an, damit die letzten sieben Beiträge von ihrem Konto abgebucht werden. Anschließend hätte sie die Versicherungssumme auch auf diesem Konto in Empfang genommen. Ihr getrennt lebender Mann bemerkte jedoch den Schmu, da er sich bei der Versicherungsgesellschaft erkundigte, warum die Versicherungsbeiträge nicht mehr abgebucht werden. Kurzerhand legte ihm die Versicherungsgesellschaft den Änderungsantrag vor. Er erkannte auch seine Unterschrift, nur den Antrag hatte er nie ausgefüllt. Die 50-Jährige muss sich nun wegen versuchten Betruges verantworten.

    Peter Grimm/n


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