Polizeipräsidium Mittelfranken

POL-MFR: (838) WM 2006: Bilanz 20./21.06.2006

    Nürnberg (ots) - Auch die letzten 24 Stunden musste die mittelfränkische Polizei keine gravierenden Sicherheitsstörungen im Zusammenhang mit der WM registrieren. Es blieb absolut friedlich. Bei Kontrollmaßnahmen konnten zwei italienische Rauschgifthändler mit vier Kilogramm Rauschgift festgenommen werden. Auch ein Falschgeldverbreiter ging der Polizei ins Netz.

    Vor allem der 3:0-Sieg über Ecuador führte bei den deutschen Fans am Abend des 20.06.2006 zu überschwänglichen Siegesfeiern. Die Public-Viewing-Bereiche waren gut besucht.

    Nürnberg, FIFA-Fan-Fest:                            10.000 Besucher
Nürnberg, Hauptmarkt: 3.000
Erlangen, Südkurve: 600
Erlangen, E-Werk: 2.000
Herzogenaurach:                                           1.600
Fürth:      400
Zirndorf: 700
Feucht: 700
Rohr: 500
Rothenburg: 550

    Alle Veranstaltungen verliefen störungsfrei.

    Wegen einer Unwetterwarnung wurde im Einvernehmen mit der Berufsfeuerwehr Nürnberg, der Stadt Nürnberg und der Polizei der Platz vor der Großleinwand vorsorglich bis zu einer Entfernung von 25 Metern durch das THW abgesperrt. Die Besucher kamen der Aufforderung zur Räumung dieses Bereiches sofort nach. Die Wetterlage besserte sich bald darauf, so dass keine weiteren Maßnahmen ergriffen werden mussten.

    Nach Spielende bildete sich in Nürnberg auf der Achse Plärrer-Hauptbahnhof ein Autokorso, an dem sich mehr als 1.000 Fahrzeuge beteiligten. Weitere 500 Fans belagerten die Straßenbahninsel und die Fahrbahnen am Plärrer. Aus diesem Grunde musste der Plärrer zwischen 19.30 Uhr und 20.15 Uhr total gesperrt werden. Der Verkehr wurde umgeleitet. Auf Aufforderung der Polizei, den Korso zu beenden, normalisierte sich die Verkehrslage danach wieder.

    Im Rahmen der Vorkontrollen fiel einer Streife der Erlanger Verkehrspolizei auf der A 3 ein Pkw mit zwei italienischen Pärchen auf. Bei der Kontrolle konnten die Beamten drei Kilogramm Haschisch und ein Kilogramm Marihuana sicherstellen, das aus Amsterdam eingeschmuggelt wurde. Die beiden 19 und 27 Jahre alten Männer wurden dem Ermittlungsrichter zur Klärung der Haftfrage überstellt, ihre Begleiterinnen, die nichts vom Schmuggel wussten, wurden wieder auf freien Fuß gesetzt.

    Der Versuch eines 20-jährigen Franzosen, der mit einem gefälschten 100-Euro-Schein Süßigkeiten in einer Tankstelle im Süden Nürnbergs bezahlen wollte, schlug fehl. Als die Verkäuferin das Falschgeld erkannte und die Polizei rufen wollte, flüchtete der Mann. Er konnte aber wenig später festgenommen werden. Es besteht der Verdacht, dass er die WM ausnutzen wollte, um Falschgeld an den Mann zu bringen. Der 20-Jährige macht keinerlei Angaben zur Sache. Auch diesen Fall wird der Haftrichter prüfen.

    Peter Grösch


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