Polizeipräsidium Mittelfranken

POL-MFR: (1325) Unfallserie auf der A 6 mit schweren Folgen

Ansbach (ots) - Zu einem Großeinsatz mussten Einsatzkräfte von Rettungsdiensten, Feuerwehr und der Polizei am frühen Montagmorgen, 01.09.2003, auf der Autobahn bei Aurach (Kreis Ansbach) ausrücken. Nach 4 Uhr kam es in Fahrtrichtung Heilbronn zu Auffahrunfällen, bei denen fünf Menschen zum Teil sehr schwer verletzt wurden. Eine weitere Person kam mit leichteren Verletzungen davon. Kurz vor der Rastanlage Frankenhöhe-Nord kam es zu einem Auffahrunfall zwischen zwei Sattelzügen. Ein Österreicher (28) hatte die Geschwindigkeit eines vorausfahrenden Transporters aus Russland falsch eingeschätzt und fuhr heftig auf. Beide Fahrzeuge stellten sich quer und blockierten vollständig die Fahrtrichtung Heilbronn. Ein nachfolgender Kleinbusfahrer (49) aus dem angrenzenden Baden-Württemberg prallte trotz einer Vollbremsung noch gegen einen Sattelzugauflieger. Der Kleinbusfahrer, seine beiden Söhne, 18 und 22 Jahre alt sowie die gleichaltrige Ehefrau des 22-Jährigen, erlitten schwere Verletzungen. Die Ehefrau kam mit leichteren Verletzungen davon. Ein mitfahrendes 3-jähriges Kind blieb unverletzt. Die Familie war auf dem Rückweg von einer Urlaubsreise und war nur noch wenige Kilometer von ihrem Ziel entfernt. Durch den Unfall auf der Frankenhöhe hatte sich ein Stau gebildet, der einem Lastzugfahrer aus Ostbayern zum Verhängnis wurde. Der 60-jährige Fahrzeuglenker hatte das Stauende übersehen und fuhr ungebremst auf einen stehenden Satteltransporter aus Lettland auf. Durch den Anstoß geriet er außer Kontrolle und rammte noch zwei weitere Transporter. Der 60-jährige Kraftfahrer wurde mit schweren Verletzungen aus der vollständig vom Fahrgestell abgerissenen Fahrerkabine geborgen. Die Aufräumarbeiten dauerten bis gegen 11 Uhr an. Zeitweilig hatte sich auf der Autobahn ein Rückstau von nahezu 20 Kilometern gebildet. An den Anschlussstellen Aurach und Herrieden wurde der Verkehr ausgeleitet und empfohlen, in Feuchtwangen-Nord (Dorfgütingen) wieder auf die Autobahn aufzufahren. Auf den Umleitungsstrecken kam es zu erheblichen Behinderungen. ots-Originaltext: Polizeipräsidium Mittelfranken Digitale Pressemappe: http://www.polizeipresse.de/p_story.htx?firmaid=6013 Rückfragen bitte an: Polizeipräsidium Mittelfranken PD Ansbach - Pressestelle Telefon:0981/9094-213 Fax: 0981/9094-230 Original-Content von: Polizeipräsidium Mittelfranken, übermittelt durch news aktuell

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