Polizeipräsidium Mittelfranken

POL-MFR: (2143) Pkw am 20.10.2002 auf Treppengeländer geschoben hier: fünf Jugendliche ermittelt

    Nürnberg (ots) - Wie mit OTS Nr. 1933 berichtet, war am 20.10.2002, gegen 22.00 Uhr, eine Streife der Polizeiinspektion Nürnberg-Süd zu einer nicht ganz alltäglichen Situation zum Bahnhof Nürnberg-Reichelsdorf gerufen worden. Dort parkte ein Pkw Mitsubishi Colt an einer stark abschüssigen Böschung auf dem Treppengeländer. Die Front des Pkw befand sich vier Meter vom Rand des Abgrunds entfernt. Unbekannte hatten den Pkw mit hohem Kraftaufwand die Böschung hinunter geschoben und damit eine gefährliche Situation heraufbeschworen. Zur Bergung des Fahrzeuges war ein spezielles Abschleppfahrzeug erforderlich.

  Ermittlungsbeamte der Polizeiinspektion Nürnberg-Süd konnten den Fall jetzt klären und fünf Jugendliche im Alter zwischen 15 und 17 Jahren als Tatverdächtige überführen. Wie sich herausstellte, hatte das Quintett am gleichen Abend in der Zeit zwischen 19.30 Uhr und 20.00 Uhr noch weitere Sachbeschädigungen im Bereich des Nürnberger Stadtteils Reichelsdorf begangen, bevor es den Pkw auf die Böschung schob. Dabei entstanden Sachschäden in Gesamthöhe von ca. 3.000 Euro.

  Auf die Spur der fünf Jugendlichen kamen die Ermittler, weil diese acht Tage später, wie berichtet, gegen 23.00 Uhr, im Bereich der Eibacher Hauptstraße/Mittagstraße mit einem Baseballschläger 16 Fahrzeuge mutwillig beschädigten. Mit dem Baseballschläger hatten sie u. a. wahllos Seiten- und Heckscheiben der Fahrzeuge eingeschlagen und einen Sachschaden in Höhe von mehreren Tausend Euro angerichtet. Vier Jugendliche konnten hier im Zuge von Fahndungsmaßnahmen festgenommen werden. Dieses Quartett wurde von der Polizei nach der Festnahme auch erkennungsdienstlich behandelt. Mithilfe der dabei abgenommenen Fingerabdrücke gelang es nun auch, den Fall vom 20.10.2002 zu klären. An dem an die Böschung geschobenen Pkw konnten Polizeibeamte Fingerabdrücke sichern, die nun zugeordnet werden konnten.

  Gegen das Quintett wurde ein erneutes Ermittlungsverfahren eingeleitet. Als Motiv für sein Handeln nannte es der Polizei "Langeweile".

ots-Originaltext: Pressestelle Polizeipräsidium Mittelfranken

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