Polizeipräsidium Mittelfranken

POL-MFR: (289) Unfallflüchtiger Sattelzugfahrer stellte sich

        Ansbach (ots) - Der Sattelzugfahrer aus Polen, der wie berichtet
am späten Faschingsdienstag auf der A 6 bei Herrieden (Kreis
Ansbach) nach einem schweren Unfall zu Fuß geflüchtet war, hat sich
am Mittwochabend, 13.02.2002, gestellt. Er hatte das Personal von
einem Autohof bei Aurach gebeten, die Polizei anzurufen. Seine erste
Aussage war: "Ich hatte Angst vor der Polizei".

  Bei der weiteren Vernehmung durch die Autobahnpolizei und auf die
Frage, warum er sich denn gleich aus dem Staub gemacht habe, äußerte
der 46-jährige verheiratete Familienvater, dass er von dem Ausmaß
der Unglücksstelle so schockiert war. Er sei dann Stunden lang im
Wald umhergeirrt und habe dann schließlich den Weg zu einem
Rasthofgelände gefunden. Über den Unfallhergang äußerte er sich
dahingehend, dass er von einem unbekannten Lastzug überholt und von
diesem geschnitten wurde. Um nicht aufzufahren, habe er nach links
gelenkt. Daraufhin sei der 40-Tonner mit der Papierladung außer
Kontrolle geraten und schließlich umgestürzt. Dabei erlitt er
leichte Blessuren.

  Wegen der Unfallflucht musste der Osteuropäer eine hohe
Sicherheitsleistung hinterlegen. Außerdem wurde vorerst sein
Führerschein zum Eintrag eines befristeten Fahrverbots in
Deutschland einbehalten. Zwischenzeitlich ist der "Unglücksfahrer"
nach Polen zu seiner Familie zurückgekehrt.



ots-Originaltext: Pressestelle Polizeipräsidium Mittelfranken

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