Polizeipräsidium Mittelfranken

POL-MFR: (2023) Sechs Sattelzüge aufeinander gefahren

      Ansbach (ots) - Ein schwerer Verkehrsunfall forderte am
31.10.2001, gegen 20.00 Uhr, auf der A7 in Höhe des
Autobahnkreuzes Feuchtwangen/Crailsheim einen schwer und zwei
leicht Verletzte. Außerdem entstand bei den Auffahrunfällen mit
fünf beteiligten Sattelzügen und einem Lastwagen ein Schaden von
fast einer Million Mark.

    Als Unfallursache nimmt die Autobahnpolizei Unachtsamkeit an. Zu der Unfallserie kam es, weil sich bei sehr dichtem Verkehr auf der A 6 ein Rückstau gebildet hatte, der bis in die A7 hineinreichte. Am dortigen Stauende in Fahrtrichtung Würzburg fuhr zunächst ein 22-jähriger Sattelzugfahrer aus Leipzig auf einen stehenden Sattelzug aus Dresden auf. Innerhalb weniger Sekunden fuhren drei weitere Sattelzüge aus Erlangen, Berlin und Brake (Wesermarsch-Kreis) sowie ein Lastzug aus Vechta aufeinander. Der Berliner Transporterfahrer (25) erlitt schwere Verletzungen und musste in ein Krankenhaus gebracht werden. Mit leichteren Blessuren kam der Brummifahrer aus Vechta (27) und sein Berufskollege aus Brake (35) davon. An einem Transporter wurde der Aufbau aufgerissen. Ein Teil der Bohrmaschinenladung stürzte auf die Autobahn. Die rechte Fahrspur in Richtung Norden musste fünf Stunden gesperrt werden. Es bildete sich zeitweilig ein Rückstau von 10 Kilometern. Bei den Aufräum- und Bergungsmaßnahmen kamen neben zahlreichen Feuerwehrkräften auch Helfer des Technischen Hilfswerkes zum Einsatz.

ots-Originaltext: Pressestelle Polizeipräsidium Mittelfranken

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