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POL-MFR: (1834) Festnahme nach Polizeieinsatz in Zirndorf - Aktueller Ermittlungsstand

Zirndorf (ots) - Wie berichtet, kam es am Donnerstagabend (17.10.2013) in Zirndorf (Landkreis Fürth) zu einem größeren Einsatz, bei dem unter anderem auch Spezialeinheiten der Mittelfränkischen Polizei eingesetzt waren. Die Beamten nahmen einen 30-Jährigen vorläufig fest.

Wie sich inzwischen herausstellte, steht ein Vorfall, der sich gegen 20:45 Uhr in der Zirndorfer Innenstadt an einer Imbissbude ereignete, in unmittelbarem Zusammenhang. Ein zunächst namentlich nicht bekannter Mann bedrohte einen 20-Jährigen mit einer Schusswaffe. Tage zuvor hatte der Unbekannte bereits Hausverbot wegen diverser Pöbeleien erhalten. Dem 20-Jährigen gelang die Flucht, und er verständigte die Polizei.

Aufgrund der Personenbeschreibung und polizeilicher Erkenntnisse kam es zur Überprüfung des 30-Jährigen in seiner Wohnung in der Burgfarrnbacher Straße. Nachdem er die eingesetzten Kräfte vom Fenster aus mit einer Schusswaffe bedrohte, erfolgte die Festnahme durch Beamte der Spezialeinheiten unter Einsatz eines Polizeihundes. Hierbei wurde der Mann am Arm verletzt und musste ambulant in einem Krankenhaus behandelt werden.

Inwieweit noch weitere Personen von dem 30-Jährigen bedroht wurden, ist Bestandteil noch andauernder Ermittlungen.

Bei der sichergestellten Schusswaffe handelt es sich um eine sogenannte "Schreckschusspistole", die einer "scharfen Waffe" täuschend ähnlich sieht.

Der Festgenommene, der erkennbar unter Alkoholeinfluss stand, wurde nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth durch die Polizei zur fachärztlichen Behandlung in ein Bezirkskrankenhaus eingewiesen. Ein Ermittlungsverfahren wurde eingeleitet.

Robert Sandmann/gh

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