Polizeipräsidium Mittelfranken

POL-MFR: (1047) Zahlreiche Taschendiebstähle - Verhaltenstipps

Erlangen (ots) - Nachdem in den vergangenen Wochen bei der Erlanger Polizei zahlreiche Anzeigen wegen Taschendiebstahls eingegangen sind, gibt die Polizei nun Verhaltenstipps. Im Erlanger Stadtgebiet wurden gestern (18.06.2013) zwei Frauen Opfer von Taschendieben.

Gegen 14:00 Uhr befand sich eine Geschädigte in einem großen Einkaufszentrum in der Erlanger Innenstadt. Während sie ihre Handtasche über der rechten Schulter trug, bemerkte sie zwei Frauen mit südländischem Aussehen. Eine der beiden rempelte sie an und entschuldigte sich anschließend dafür. Danach musste die 52-Jährige feststellen, dass der Reißverschluss ihrer Tasche geöffnet war und die Geldbörse fehlte. Ihr entstand Sach- und Entwendungsschaden in Höhe von ca. 250 Euro.

Auch eine 70-Jährige kam zur Polizei und erstattete Anzeige, nachdem ihr zwischen 13:30 Uhr und 14:15 Uhr ebenfalls die Geldbörse aus der Handtasche gestohlen worden war. Personen waren der Dame allerdings nicht aufgefallen.

Die Beamten der Polizeiinspektion Erlangen-Stadt registrierten in den vergangenen vier Wochen eine Häufung der Taschendiebstähle. Über ein Dutzend wurden in diesem Zeitraum zur Anzeige gebracht. Hierbei wurden häufig "Tricks" angewendet, um an die Wertgegenstände zu gelangen. Anrempeln ist dabei eine beliebte Vorgehensweise. Aber auch unbeaufsichtigte Taschen, beispielsweise während der Anprobe, wurden gestohlen.

In diesen Fällen hat die Kriminalpolizei die Ermittlungen übernommen und rät deshalb:

   -	Nehmen Sie nur so viel Bargeld mit, wie Sie benötigen. 
   -	Tragen Sie Ihre Hand- und Umhängetaschen verschlossen auf der 
Körpervorderseite oder unter dem Arm eingeklemmt. 
   -	Achten Sie in jedem Gedränge besonders aufmerksam und ganz 
bewusst auf Taschendiebe. 
   -	Lassen Sie keine Wertgegenstände in Umkleidekabinen. 

Sollten Sie verdächtige Wahrnehmungen machen oder Opfer einer solchen Straftat geworden sein, dann wenden Sie sich an Ihre nächstgelegene Polizeidienststelle, auch über Notruf 110. Hinweise nimmt auch der Kriminaldauerdienst Mittelfranken unter der Rufnummer 0911 2112-3333 entgegen.

Simone Wiesenberg/n

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