Polizeipräsidium Mittelfranken

POL-MFR: (411) Zwei Lkw-Fahrer bei Auffahrunfall schwer verletzt

      Schwabach (ots) - Am Mittwoch, 28. Februar 2001, gegen
06.25 Uhr, kam es auf der Bundesautobahn 6, kurz nach der
Anschlussstelle Leinburg in Richtung Amberg, Landkreis
Nürnberger Land, zu einem Verkehrsunfall mit zwei beteiligten
Lkw, bei dem zwei Personen schwer und eine leicht verletzt
wurden und ein Sachschaden in Höhe von 350.000 DM entstand.

    Aus bislang unbekannter Ursache fuhr ein 37-jähriger tschechischer Lkw-Fahrer mit seinem mit 10 t Motorteilen beladenen Sattelzug auf einen vorausfahrenden slowakischen, mit 20 t Aluminiumteilen beladenen Lkw, auf. Beide Lkw kamen anschließend von der rechten Fahrspur auf die Standspur und dort zum Stillstand.     Der 37-jährige tschechische Fahrer sowie sein 33-jähriger Beifahrer wurden im Führerhaus eingeklemmt und mussten von der Freiwilligen Feuerwehr Altdorf befreit werden. Mit schwersten Verletzungen musste der 37-jährige Fahrer mit dem Rettungshubschrauber in die Klinik nach Amberg geflogen werden. Sein Beifahrer kam mit leichten Verletzungen davon.     Der Fahrer des slowakischen Lkw war zunächst an der Unfallstelle nicht auffindbar. Als Beamte der Verkehrspolizeiinspektion Feucht im Führerhaus des Lastwagens nachsahen, fanden sie den Fahrer schwerstverletzt in der Schlafkabine seines Lkw, in die er durch den Aufprall des tschechischen Sattelzuges geschleudert wurde. Er war durch im Führerhaus mitgeführte Bekleidung sowie durch die herabbrechende 1. Etage des Bettes teilweise verdeckt. Mit schweren Schädelverletzungen musste er mit dem Rettungswagen ins Krankenhaus nach Sulzbach gebracht werden.

    Da an der Unfallstelle ca. 300 l Dieselkraftstoff ausliefen, wurde das Wasserwirtschaftsamt verständigt.

    Wegen der Landung des Rettungshubschraubers musste die Bundesautobahn 6 in Fahrtrichtung Amberg in der Zeit von 08.00 bis gegen 08.30 Uhr komplett gesperrt werden. Wegen der Bergung der Lkw samt Ladung kam es auf der Bundesautobahn 6 in Richtung Amberg zu Behinderungen.

ots-Originaltext: Pressestelle Polizeipräsidium Mittelfranken

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