Polizeipräsidium Mittelfranken

POL-MFR: (1929) Wohnungseinbrüche in der Dämmerung - Tipps Ihrer Polizei

Mittelfranken (ots) - Wohnungseinbrüche in der Dämmerung - Tipps Ihrer Polizei

Aktuell nimmt die Zahl der sogenannten Tages-/Dämmerungswohnungseinbrüche in Mittelfranken wieder zu. Der Umstand der nun im Herbst früher einsetzenden Dämmerung wird von Einbrechern genutzt, um in Wohnhäuser einzudringen. Neben mechanischen und elektronischen Absicherungsmöglichkeiten kann allein schon das eigene Verhalten dazu beitragen, dass die eigene Wohnung nicht zum "Objekt der Begierde" wird.

Die Kriminalpolizei gibt hierzu nachfolgende Empfehlungen:

Verstecken Sie niemals Ihren Haus- oder Wohnungsschlüssel außerhalb, zum Beispiel im Vorgarten oder unter einem Abstreifer - Sie wissen nie, wer Sie dabei beobachtet.

Lassen Sie bei Türen mit Glasfüllungen nicht den Schlüssel innen stecken. Dies gilt auch für abschließbare Fenstergriffe oder sonstige Zusatzsicherungen.

Schließen Sie Fenster, Balkon- oder Terrassentüren auch bei kurzer Abwesenheit. Ein gekipptes Fenster ist leicht zu öffnen.

Erwecken Sie stets den Eindruck, als wäre ihr Anwesen bewohnt. Lassen Sie z.B. tagsüber nicht die Rollläden geschlossen. Das unregelmäßige Einschalten von Licht (z.B. mittels Zeitschaltuhren oder Geräten, die einen eingeschalteten Fernseher vortäuschen) kann potenzielle Täter davon abhalten bei Ihnen einzubrechen.

Vertrauen Sie bei längerer Abwesenheit Ihre Wohnung oder Ihr Haus einem Nachbarn, Verwandten oder guten Bekannten an. Dieser könnte das Haus "hüten", z.B. Briefkasten leeren, Rollläden öffnen und schließen etc.

Achten Sie in Ihrer Nachbarschaft auf verdächtige Situationen (z.B. fahren Fahrzeuge öfter sehr langsam vorbei, wird auffällig von unbekannten Personen die Umgebung beobachtet ?)

Achten Sie auf fremde Personen in Nachbargrundstücken. Sprechen Sie die Personen an, notieren Sie sich eventuell auch Kfz-Kennzeichen.

Zögern Sie bei verdächtigen Wahrnehmungen, z.B. klirrende Fensterscheiben, Bohrgeräusche oder der Auslösung von Alarmanlagen, nicht, die Polizei zu verständigen. Ihre Polizei ist lieber einmal mehr als einmal zu spät bei Ihnen vor Ort.

Stellen Sie sich einem vermeintlichen Verdächtigen nicht selbst in den Weg - alarmieren Sie immer zuerst die Polizei. So sind Sie sich einer schnellen professionellen Unterstützung sicher.

Weitere ausführliche Informationen rund um Einbruchschutz bekommen sie bei Ihrer örtlich zuständigen kriminalpolizeilichen Beratungsstelle. Wo sich diese befindet, erfahren Sie bei jeder Polizeidienststelle oder im Internet unter www.polizei-beratung.de . / Robert Schmitt

Rückfragen bitte an:

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Telefon: 0911/2112-1030
Fax: 0911/2112-1025
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