Polizeipräsidium Mittelfranken

POL-MFR: (485) Amokfahrt durch Nürnberg - Zeugen gesucht

    Nürnberg: (ots) - Nach Streit mit seiner Ehefrau beschädigte ein 51-jähriger Lkw-Fahrer auf einer Amokfahrt durch Nürnberg mehrere Fahrzeuge und eine Ampelanlage. Am Freitag vormittag, 14.03.2008, hatte der 51-Jährige seinen 7,5 Tonner übernommen und sollte Stückgut in Nürnberg ausliefern. Er war hierzu in den Stadtteilen Steinbühl und Gibitzenhof unterwegs. In der Markgrafenstraße schrammte sein Lkw an einem geparkten Pkw vorbei, beschädigte diesen, was den 51-Jährigen nicht störte, denn er fuhr einfach weiter. Nur eine Viertelstunde später war in der Gugelstraße ein Kleintransporter im Weg, auch dieses Fahrzeug wurde angefahren, hier einigte sich der Amokfahrer jedoch mit dem Besitzer des Kleintransporters. Nach diesem Unfall rief der 51-Jährige seinen Chef an und teilte mit, dass er heute nicht mehr fahren könne. Sein Chef ordnete an, dass er den Laster am Fahrbahnrand abstellen solle. Da der 51-Jährige nach Hause wollte, setzte er seine Fahrt in Richtung Hafen fort. In der Dianastraße kam der 7,5 Tonner nach rechts von der Fahrbahn ab und traf auf einen Opel Corsa. Die Wucht war so groß, dass ein weiterer Opel beschädigt wurde. Der Lkw prallte noch auf einen Audi A 3 und einen Toyota. Nach ca. 200 m war eine Ampelanlage im Weg, auch dieser Unfall veranlasste den 51-Jährigen nicht, sich vom Steuer zu trennen. Erst am Hafen stellte er den Laster ab und stieg in sein Privat-Fahrzeug um. Auf der Fahrt nach Hause, muss auch noch etwas im Weg gestanden sein, da dass Privatauto des 51-Jährigen auch beschädigt war. Der 51-Jährige war weder alkoholisiert noch stand er unter Drogen. Eer war letztendlich mit den Nerven fertigt. Die Polizei veranlasst seine Einweisung in eine psychiatrische Fachklinik.  Der Gesamtschaden beläuft sich auf mehrere 10000 Euro. Telefon Nr. der VPI Nürnberg- 0911/6583-1630. / Peter Grimm


ots Originaltext: Polizeipräsidium Mittelfranken
Digitale Pressemappe:
http://www.polizeipresse.de/p_story.htx?firmaid=6013

Rückfragen bitte an:

Polizeipräsidium Mittelfranken
Pressestelle
Tel: 0911/2112-1030
Fax: 0911/2112-1025
http://www.polizei.bayern.de/mittelfranken/

Original-Content von: Polizeipräsidium Mittelfranken, übermittelt durch news aktuell

Weitere Meldungen: Polizeipräsidium Mittelfranken

Das könnte Sie auch interessieren: