Polizeipräsidium Mittelfranken

POL-MFR: (1535) Unfall legt Verkehr für Stunden lahm

    Höchstadt/Aisch (ots) - Weil nach einem Verkehrsunfall heute morgen, 09.07.2007, 04.45 Uhr, die Autobahn A 9 im Bereich der Gemeinde Hessdorf, Lkr. Erlangen-Höchstadt, für beide Fahrtrichtungen komplett gesperrt werde musste, kamen Tausende verspätet zur Arbeit bzw. standen stundenlang im Stau.

    Ein 41-jähriger Mann aus Friesland befuhr mit seinem Gespann, Unimog mit Mähwerk und Anhänger, die BAB A 9 in Fahrtrichtung Regensburg. In Höhe der Gemeinde Hessdorf kam er aus bislang unbekannter Ursache nach rechts ins Bankett. Da er dort in einer Vertiefung eines bereits vorangegangenen Unfalls geriet, gelang es ihm nicht, sein Gespann wieder auf die Fahrbahn zurückzulenken. Als die Zugmaschine nach etwa 35 Meter wieder ruckartig freikommt, zieht diese infolge des starken Lenkeinschlages nach links. Der Fahrer versuchte durch Gegenlenkbewegungen, sein Gespann wieder unter Kontrolle zu bekommen. Hierdurch schleuderte der unbeladene Anhänger an der Zugmaschine vorbei und durchbrach die Baustellenabtrennung zu den Fahrspuren in Richtung Würzburg. Durch den umstürzenden Anhänger wurde die Zugmaschine ebenfalls mit umgerissen. Das Gespann kam quer über alle vier Spuren im Bereich der Baustelle zum Liegen. Der Fahrer und sein 36-jähriger Beifahrer konnten sich leichtverletzt selbst aus dem eingedrückten Führerhaus befreien.

    Bis zur Bergung des Gespannes musste die Autobahn für beide Fahrtrichtungen komplett gesperrt werden. Die Verkehrsteilnehmer wurden großräumig über Bibelried bzw. die A 73 umgeleitet. Auf der Autobahn bildeten sich in beide Fahrtrichtungen Stauungen von bis zu 10 km Länge. Die Umleitungsstrecken im näheren Bereich waren ebenfalls hoffnungslos überlastet. Derzeit konnte eine Fahrspur in Richtung Würzburg freigegeben werden. Die Fahrspuren in Richtung Nürnberg müssen, da durch auslaufendes Benzin verunreinigtes Erdreich abgebaggert werden muss, noch für längere Zeit gesperrt bleiben. Der Gesamtschaden wird mit etwa 120.000 Euro beziffert.

    Ralph Koch/hu


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