Polizeipräsidium Frankfurt am Main

POL-F: 011002 Pressemitteilung, Polizeipressestelle Frankfurt/M.

POL-F: 011002 Pressemitteilung, Polizeipressestelle Frankfurt/M.

      Frankfurt (ots) - 011002 - 1110 Frankfurt am Main:
Rekonstruiertes Bild der unbekannten Toten
aus dem Main - erneute Veröffentlichung (Bildanhang beachten)

    Wie den Medien aus den vorausgegangenen Berichterstattungen bekannt ist, wurde am 31.07.2001 die Leiche eines Mädchens aus dem Main im Stadtteil Nied an der Wörthspitze geborgen. Trotz intensiver Ermittlungsarbeit und gezielten Öffentlichkeitsfahndungen gelang es bisher nicht, die Tote zu identifizieren. Von den etwa 700 eingegangenen Hinweise konnten bisher rund, 600 nach Prioritäten abgearbeitet werden, die jedoch zu keiner heißen Spur führten. Die Obduktion hatte ergeben, dass das Mädchen über einen längeren Zeitraum körperlich schwer mißhandelt wurde und aufgrund massiver Gewalteinwirkung gegen den Bauch- und Brustbereich zu Tode kam. Das Max-Planck-Institut für demographische Forschung in Rostock erhielt den Auftrag, anhand des Schädels nochmals das Gesicht der Toten zu rekonstruieren. Dieses Ergebnis liegt nun vor. Das «neue» Bild wird nochmals zur Veröffentlichung freigegeben. Auch wird in den nächsten Tagen eine ergänzende Plakataktion gestartet. Nach Aussage der Wissenschaftler könnte das Mädchen aus der Mittelmeerregion, bzw. Vorderasien und hier insbesondere aus dem Raum Afghanistan, Pakistan oder Indien stammen. Die bei der Leiche sichergestellten Textilbänder, die zwischenzeitlich als Gürtel (Nala) zum Fixieren von Pluderhosen identifiziert wurden, bestätigen grundsätzlich diese Feststellung.

    Hier nochmals die Personenbeschreibung des Opfers: etwa 15 bis 17 Jahre alt, ca. 157 cm groß, der Körper war abgemagert auf 38,5 kg, dunkelbraune bis schwarze Haare und ein deformiertes linkes Ohr. Alle Hinweise, die im Zusammenhang mit der Toten stehen könnten, sind für die Ermittler interessant.

    Von der Staatsanwaltschaft Frankfurt am Main ist für die Ermittlung und Ergreifung des/der Täter eine Belohnung in Höhe von 10.000 DM ausgesetzt. Sachdienliche Hinweise erbittet die Kriminalpolizei Frankfurt unter den Telefonnummern 069755-6688 oder 755-5050 (KDD). Hinweise nimmt auch jede andere Polizeidienststelle entgegen. (Jürgen Linker/ -8012).

ots-Originaltext: Pressestelle Polizei Frankfurt

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