Polizeipräsidium Frankfurt am Main

POL-F: 000724 - Pressemitteilung Polizeipressestelle Frankfurt/M.

      Frankfurt (ots) - 000724 - 0962 Nordend: Feuer in einem
Altersheim

    Sachschaden in Höhe von rund 250.000 DM entstand in den gestrigen späten Abendstunden bei einem Feuer im Altersheim in der Cronstettenstraße. Sämtliche 65 Bewohner des Hauses mußten evakuiert werden. Zwei von ihnen erlitten Rauchvergiftungen und wurden deswegen zur stationären Behandlung in eine Klinik gebracht.     Ersten Ermittlungen zufolge brach das Feuer gegen 23.00 Uhr in einem Lager im Untergschoss des Gebäudes aus.     Eine technische Ursache für das Feuer schließen die Brandermittler aus. Sie gehen derzeit von einer vorsätzlichen bzw. fahrlässigen Brandstiftung aus.(Karlheinz Wagner/-8014)        000724 - 0963 Innenstadt: Cleverer Taxifahrer wurde einem Straßenräuber zum Verhängnis

    In den späten Abendstunden des Freitags vergangener Woche war nach einem heftigen Gerangel eine 26jährige Studentin aus dem Iran auf der Zeil Opfer eines Handtaschenraubes geworden. Geraubt wurden neben 130 DM verschiedene Ausweispapiere und mehrere EC-Karten. Die Fahndung nach dem Täter verlief zunächst ergebnislos. Dass gegen 03.30 Uhr, also gut fünf Stunden später, ein Tatverdächtiger dennoch festgenommen werden konnte, lag nicht zuletzt an der Aufmerksamkeit eines 39jährigen Taxifahrers. Dieser hatte in Sachsenhausen ein Pärchen aufgenommen, das die Fahrtkosten mit einer EC-Karte bezahlen wollte. Wie sich kurz darauf herausstellte, benutzten sie eine der Karten, die der 26jährigen Studentin zuvor geraubt worden war. Der Zufall wollte es so: Dem Taxifahrer, wie das Opfer ebenfalls Iraner, fiel auf, daß der Name auf der Karte nicht zu der Frau in seinem Wagen paßte. Er kombinierte folgerichtig und steuerte schnurstracks das 4. Polizeirevier an. Unterwegs ließ er die beiden «Fahrgäste» aussteigen. Kurz vor dem Revier machte er Polizisten auf die Situation aufmerksam, die sich daraufhin auf die Fersen der beiden Flüchtenden hefteten, sie wenig später einholten und festnahmen. Bei den beiden Personen handelte es sich um einen 29jährigen Mann aus Baden-Württemberg, der bereits einschlägig polizeilich in Erscheinung getreten ist; er wurde in Untersuchungshaft genommen. Seine 24jährige Begleiterin wurde nach Abschluss der Ermittlungen wieder entlassen, da sie mit dem Handtaschenraub nichts zu tun hatte.(Karlheinz Wagner/-8014)

000724 - 0964  Hattersheim: Brand eines Linienbusses

    Am vergangenen Samstag, dem 22.07.2000, gegen 17.00 Uhr, meldete ein Zeuge den Brand eines abgestellten Linienbusses im Südring. In Höhe des Hauses Nr. 75 war das Fahrzeug der Stadtlinie geparkt, als das Feuer im Heckbereich ausbrach. Nach dem Ablöschen der Flammen durch die Feuerwehr, handelt es sich nach ersten Einschätzungen der Ermittler um einen technischer Defekt, der brandursächlich gewesen sein dürfte. Der entstandene Sachschaden wird auf rund 80.000 DM geschätzt. (Jürgen Linker /-8012).

000724 - 0965 Flörsheim: Feuer in Geschäft

    Am frühen Abend des 23.7.2000, etwa gegen 18.50 Uhr, wurde der Polizei Feuer in einem Wohn- und Geschäftshaus in der Obermainstraße gemeldet. Zeugen hatten hier bereits versucht, die Flammen mit Hilfe eines Gartenschlauchs zu löschen, was ihnen jedoch nicht gelang. Erst die Feuerwehr Flörsheim konnte die Flammen ersticken.     Der Brandherd befand sich im Erdgeschoss des Hauses, in dem sich ein Nagel- und Tätowierstudio in zwei unterschiedlichen Räumen befand.     Nach den bisherigen Ermittlungen steht fest, dass in das Nagelstudio eingebrochen wurde. Ein aufgehebeltes Fenster deutet darauf hin. Im Innenräumen wurde aus der Ladenkasse Bargeld in Höhe von etwa 1.300 DM entwendet. Der Sachschaden wird auf rund 30.000 DM geschätzt. Die Räumlichkeiten brannten völlig aus. (Jürgen Linker /-8012).

000724 - 0966 Trickbetrüger festgenommen

    Am vergangenen Donnerstag, dem 20.07.2000 gelang es der Polizei durch die gute Reaktion eines vermeintlichen Opfers, einen Trickbetrüger auf frischer Tat festzunehmen.     Ein angeblicher Verwandter der 63-jährigen Angerufenen erklärte, dringend Geld für den Kauf eines Computer zu benötigen. Er hätte bereits für dieses Gerät eine erhebliche Anzahlung geleistet und brauche nun noch möglichst bald einen Restbetrag von 14.000 DM, da ihm ansonsten die geleistete Anzahlung verfalle.     Die Frau erkannte geistesgegenwärtig, dass sie einen Betrüger am Telefon hatte. Sie ging zum Schein auf die Sache ein und erklärte, allerdings nur 5.000 DM zur Verfügung zu haben. Sie verabredeten für den gleichen Abend einen Übergabetermin. Der Anrufer teilte nun mit, das ein Mitarbeiter eines renomierten Elektonikkaufhauses vorbei käme und das Geld in Empfang nehmen würde.     Nach dem Telefonat verständigte die Frau sofort die Polizei. Zivilbeamte nahmen nun in der Wohnung des Opfers Platz und warteten auf die Ankunft des Geldabhohlers. Pünktlich um 18.30 Uhr erfolgte in der Wohnung seines Opfers in der Auerstraße die Festnahme eines 33-jährigen Mannes, der einer ethnischen Minderheit angehört. Da der Täter einen festen Wohnsitz in Frankfurt hat und keine weiteren Haftgründe vorlagen, wurde er am nächsten Tag wieder auf freien Fuß gesetzt. Angaben zu den gegen ihn erhobenen Vorwürfen machte er keine. Die Ermittlungen dauern noch an. (Jürgen Linker /-8012).

    Bereitschaftsdienst: Franz Winkler, Telefon 06182-60915 oder 0172-670 92 90 (ab 17.00 Uhr)

ots-Originaltext: Pressestelle Polizei Frankfurt

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