Polizeipräsidium Frankfurt am Main

POL-F: 000307 Pressemitteilungen, Polizeipräsidium Frankfurt am Main

      Frankfurt (ots) - 000307 - 0292 Sulzbach: Auto erfaßte
Fußgänger

    Ein 43jähriger Fußgänger aus Bad Soden ist in den Abendstunden des gestrigen Montag bei einem Unfall in Sulzbach schwer verletzt worden.

    Wie die ersten polizeilichen Ermittlungen ergaben, wollte der Bad Sodener gegen 19.55 Uhr die Schwalbacher Straße überqueren, als er in Höhe Haus Nr. 31 von einem herannahenden Pkw erfaßt und auf die Fahrbahn geschleudert wurde.     Mit schweren Verletzungen wurde der Mann zur stationären Behandlung in eine Klinik gebracht. (Karlheinz Wagner/-8014)

    000307 - 0293 Hattersheim-Okriftel: Bewaffneter Raubüberfall auf Tankstelle

    Rund 1.900,-- DM erbeutete in den gestrigen Abendstunden ein unbekannter, maskierter und bewaffneter Täter bei einem Überfall auf eine Tankstelle in Hattersheim, Ortsteil Okriftel.     Gegen 21.55 Uhr betrat der Unbekannte den Verkaufsraum der Tankstelle und bedrohte mit einer großkalibrigen Pistole eine 20jährige Angestellte, die gerade dabei war, zu schließen. Der Mann forderte die Herausgabe von Geld. Zunächst reagierte die Geschädigte nicht, da sie dies für einen Fastnachtsscherz hielt.     Doch als der Täter mit energischen Worten seine Forderung untermauerte, händigte die Frau ihm den eingangs erwähnten Geldbetrag aus.     Der Räuber flüchtete anschließend zu Fuß in die angrenzende Feldgemarkung.

    Er wird als etwa 20 Jahre alt, ca. 170 cm groß, schlank und dunkelhaarig beschrieben. Bei ihm soll es sich um einen Türken oder Nordafrikaner gehandelt haben. Bei dem Überfall trug er eine dunkle Bomberjacke. Über sein Gesicht hatte er eine Sturmhaube gezogen. (Karlheinz Wagner/-8014)


000307 - 0294        Kelkheim:  Verdacht der Vergewaltigung

    Am gestrigen Rosenmontag besuchte eine 28jährige Frau zusammen mit ihrer Freundin eine Fastnachtsveranstaltung in der Turnhalle des TSG Münster in Kelkheim. Gegen 01.30 Uhr verließ die junge Frau die Veranstaltung und wollte zu ihrem Pkw gehen. Die 28jährige war als schwarze Katze mit weißem Gesicht komplett schwarz kostümiert.     Vor der Halle wurde sie von einem Mann angesprochen, der ihr anbot, sie zu dem Fahrzeug zu begleiten. Der Pkw war an der Eichendorffschule abgestellt. Als beide Personen an der Schule angekommen waren, wurde der Mann handgreiflich und vergewaltigte die Frau auf dem Schulhof. Danach flüchtete der Täter. Zeugen, die die 28jährige dort vorfanden, verständigten den Notarztwagen und die Polizei.

    Der Täter wird wie folgt beschrieben: ca. 28 Jahre alt, 175 cm bis 180 cm groß, hatte dunkle, kurze Haare und trug unter anderem Bluejeans. Bei dem Mann soll es sich vermutlich um einen Deutschen gehandelt haben.

Die Polizei fragt:

    · Wer hat das Zusammentreffen der Frau mit dem Täter gegen 01.30 Uhr vor der Halle gesehen?

· Wer kann Hinweise zu dem anschließenden Tatgeschehen geben?

· Wer kann Hinweise auf den möglichen Täter geben?

    Hinweise nimmt das Regionalkommissariat in Hofheim, Telefon 06192/20790, entgegen. (Karlheinz Wagner/-8014)


000307 - 0295      Höchst:  Raub auf Geldbotin

    Rund 5.700,-- DM erbeutete in den gestrigen Abendstunden ein bislang unbekannter Täter bei einem Raubüberfall auf eine 19jährige vor einer Bank in der Hostatostraße.     Laut Anzeige war die junge Frau gegen 19.30 Uhr zu Fuß mit den Tageseinnahmen einer Bäckerei auf dem Weg zu einem Nachttresor in der Hostatostraße. Das Geld transportierte sie in einer Geldbombe. Kurz bevor sie das Geldbehältnis einwerfen konnte, trat von hinten ein unbekannter Mann an sie heran, schlug ihr mit der Faust auf den Kopf und hielt ihr ein Messer vor. Danach entriß er der 19jährigen die Geldbombe, bedrohte sie und schlug weiter auf sie ein. Anschließend flüchtete er zu Fuß mit seiner Beute in Richtung Bahnhof Höchst.     Die Geschädigte verständigte erst geraume Zeit später das zuständige 17. Polizeirevier. Das Raubopfer wurde am Kopf verletzt. Eine eingeleitete Fahndung nach dem Täter verlief erfolglos.

    Zur Personenbeschreibung des Räubers ist lediglich bekannt, daß es sich um einen etwa 1,85 m großen, dunkel gekleideten Osteuropäer gehandelt haben soll.

    Die Polizei bittet Passanten und Anwohner, die sich zur Tatzeit in der Hostatostraße, in Nähe der dortigen Zweigstelle der Taunussparkasse aufgehalten und den Vorfall beobachtet haben, sich unter Telefon 069/755-5128 zu melden. (Karlheinz Wagner/-8014)

    000307 - 0296 Bornheim: Drittes Rauschgiftopfer in Frankfurt

    Am 24.01.2000 gegen 01.00 Uhr wurde die Leiche eines 29jährigen Frankfurters in seiner Wohnung in Bornheim gefunden. Der Mann hatte sich den ganzen Tag nicht bei seinen Angehörigen gemeldet, woraufhin man sich in die Wohnung begab, um nach ihm zu suchen. Der Mann wurde dort im leblosen Zustand aufgefunden. Ein sofort herbeigerufener Notarzt konnte nur noch den Tod feststellen. Laut Angaben eines Angehörigen konsumierte der 29jährige täglich Kokain und nahm wahllos alle Medikamente, die er bekommen konnte. Vorgefundene Utensilien in der Wohnung lassen den Rückschluß zu, daß der Mann in Folge eines Drogenmißbrauchs verstorben ist. Eine zwischenzeitlich durchgeführte Obduktion bestätigt diese Annahme.

    Im Vergleichszeitraum des Vorjahres wurden in Frankfurt ebenfalls drei Rauschgiftopfer registriert. (Franz Winkler/-8016)

    000307 - 0297 Nordend: Festnahme wegen Verdachts der Brandstiftung

    Heute gegen 02.15 Uhr wurde in der Eschersheimer Landstraße ein 26jähriger Frankfurter wegen Verdachts der versuchten schweren Brandstiftung festgenommen. Zuvor wurden insgesamt 14 brennende Müllcontainer und Mülltonnen im Bereich der Unterlindau, Parkstraße, Böhmerstraße entdeckt und mußten durch die Feuerwehr gelöscht werden. Der Beschuldigte stand augenscheinlich unter Alkoholeinwirkung. Er macht zur Sache keine Angaben, jedoch wurde er von Zeugen als Beschuldigter wiedererkannt. Der Sachschaden wird auf etwa 8.000,-- DM geschätzt. Personen wurden nicht verletzt. Der 26jährige wird nach seiner Vernehmung wieder entlassen. (Franz Winkler/-8016)

000307 - 0298      Riederwald:  Brand in einem Leitungsschacht

    Gestern gegen 19.50 Uhr wurde in der Borsigallee auf dem Grundstück eines Industrieunternehmens ein Brand an einer Außenwand eines Leitungsschachts festgestellt. Ermittlungen ergaben, daß während des Tages dort Schleifarbeiten durchgeführt wurden und möglicherweise das Feuer durch Funkenflug verursacht wurde. Der Schaden wird auf etwa 60.000,-- DM geschätzt, Personen wurden nicht verletzt. (Franz Winkler/-8016)

    Bereitschaftsdienst: Karlheinz Wagner, Telefon 06107-3913 oder 0177-2369778

ots-Originaltext: Pressestelle Polizei Frankfurt

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