Landeskriminalamt Schleswig-Holstein

LKA-SH: Skimmingfälle in Lübeck

    Kiel (ots) - Beim Blick auf die Kontoauszüge haben mehrere Lübecker Bürger in den vergangenen Tagen eine böse Überraschung erlebt. Sie stellten Geldabhebung fest, die vermeintlich durch den Einsatz  ihrer EC-Karten durchgeführt wurden, obwohl sie diese nicht einge-setzt hatten. Unbekannte Täter hatten vermutlich Ende Juli bis Anfang August mehrere Geldausga-beautomaten von Filialen der Deutschen Bank manipuliert. Dadurch ist es ihnen gelun-gen, Daten der durch die Kunden eingeschobenen EC Karten nebst der PIN auszuspä-hen und mit diesen Kartendublikate anzufertigen, die dann zu den Geldabhebungen ein-gesetzt wurden, vorwiegend in südosteuropäischen Ländern. Bislang bekannt ist, dass Automaten offenbar in Moisling und der Ziegelstrasse betroffen waren. Um die Kartendaten auszulesen, benutzen die Täter in der Regel Vorsatzgeräte, die vor die Kartenschächte der Automaten oder der Türzugänge montiert werden. Die dazuge-hörende PIN erlangen sie durch versteckt angebrachte Kameras (z.B. angeklebte Rauchmelder oder vorgesetzte Leisten) oder durch täuschend echt nachgemachte und aufgesetzte Tastaturattrappen. In diesem Zusammenhang rät die Polizei zu erhöhter Aufmerksamkeit beim Geldabhe-ben an Ausgabeautomaten, zur Zeit insbesondere an denen der Deutschen Bank und der Commerzbank. Beim Verdacht von Manipulationen sollten umgehend die Bank bzw. die Polizei benachrichtigt werden. Über die Anzahl der Geschädigten und den entstandenen Schaden können noch keine Angaben gemacht werden. Die Polizei beobachtet generell eine Häufung von Skimmingfällen, bei denen Filialen der Deutschen Bank und der Commerzbank betroffen sind.

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