Polizeidirektion Bad Segeberg

POL-SE: Bad Bramstedt - Junger Fahrer stand unter Drogeneinfluss und flüchtete vor der Polizei

    Bad Bramstedt (ots) - Gestern Abend, um 23.56 Uhr, sollte in Bad Bramstedt, in der Straße "Bleeck", ein 18-jähriger Bad Bramstedter mit seinem PKW von der Polizei kontrolliert werden. Als die Beamten den jungen Fahrer mit seinem VW Golf anhalten wollten, beschleunigte dieser sein Fahrzeug und flüchtete zunächst vor der Polizei, wobei er mehrere Anhaltesignale missachtete.

Im Bereich der Kreuzung Landweg/ Liethberg überfuhr er die Kreuzung und fuhr dann, ohne auf möglichen Querverkehr zu achten, weiter auf der Straße "Maienbeek". Die Fahrt ging dann mit hoher Geschwindigkeit weiter stadtauswärts auf der L 122 in Richtung Armstedt. Bei der nächsten Möglichkeit wollte der Bad Bramstedter im Bereich einer Kurve nach links abbiegen, verfehlte allerdings aufgrund überhöhter Geschwindigkeit die Kurve und fuhr in den angrenzenden Graben. Als die Beamten dem Verunfallten zu Hilfe eilen wollten, legte dieser den Rückwärtsgang ein und versuchte, sein Fahrzeug rückwärts aus dem Graben zu fahren. Eine hinter dem Golf stehende Polizeibeamtin musste zur Seite springen, um nicht erfasst zu werden. Dem 18-Jährigen gelang es schließlich nicht, aus dem Graben zu fahren, dennoch beschädigte er durch das Rückwärtsfahren den abgestellten Funkstreifenwagen. Der Streifenwagenbesatzung gelang es schließlich, die Tür des VW zu öffnen und den jungen Mann festzunehmen. Dieser stand unter dem Einfluss von Drogen, in dem Fahrzeug fand die Polizei eine geringe Menge Betäubungsmittel, welche sichergestellt wurden. Außerdem wurde dem 18-Jährigen eine Blutprobe entnommen.

Die Polizei ermittelt jetzt gegen den Fahrer wegen des Verdachts der Gefährdung des Straßenverkehrs, des gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr, des Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte sowie des Fahrens unter Drogeneinfluss und des Besitzes von Drogen.

Der Funkstreifenwagen wurde im Bereich der hinteren Stoßstange und des Kotflügels beschädigt, der entstandene Sachschaden wird auf etwa 1000 Euro geschätzt.


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