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POL-SE: Barmstedt: Ermittler überführt Landstreicher des räuberischen Diebstahls am Friedhof Anfang September

Barmstedt: (ots)

Ein Ermittler bei der Kriminalpolizei Elmshorn hat nach dem räuberischen Diebstahl auf dem Parkplatz des evangelischen Friedhofs in der Lutzhorner Landstraße am Samstag, den 6. September (dazu auch Meldung http://www.presseportal.de/polizeipresse/pm/19027/2826854) einen 57-jährigen Landstreicher als den gesuchten Täter überführt.

Neben zwei Zeugenaufrufen und der Veröffentlichung von Bildern des vom Täter zurückgelassenen Fahrrades und einer Jacke waren nach der Tat auch DNA-Spuren des Gesuchten gesichert worden.

Doch dieser Fall ist noch vor dem Untersuchungsergebnis ganz anders aufgeklärt worden. Ein Elmshorner Ermittler, der drei Jahre zuvor im Kreis Nordfriesland schon einmal mit einem lebensälteren Autoaufbrecher zu tun hatte, bekam in Erinnerung an dieses Verfahren so ein Gefühl. Damals war der Landstreicher, der an der Westküste aktiver Autoaufbrecher war, in Untersuchungshaft genommen worden. Obwohl die Beschreibung des Täters im Barmstedter Fall eine ungepflegte Erscheinung des Täters ausschloss, ging dem Ermittler der Landstreicher von damals nicht aus dem Kopf. Schließlich gibt es im Land auch nicht allzu viele polizeibekannte "lebensältere" Autoaufbrecher.

Die Recherchen des Ermittlers in Elmshorn ergaben, dass genau dieser Mann nur sieben Tage vor der Barmstedter Tat aus einer Justizvollzugsanstalt entlassen worden war. Und ein für den Ermittler "glücklicher Umstand" war, dass dieser Mann zu seiner Entlassung einem ehemaligen Mithäftling noch dessen Fahrrad unterschlagen hatte und der Geschädigte deswegen inzwischen Anzeige erstattet hatte. Ein Abgleich ergab, dass es sich offenbar um das am Friedhof polizeilich sichergestellte Trekkingrad handelt.

Der 57-Jährige, der seit 1990 als geübter Mehrfachtäter wegen seiner Blitzautoaufbrüche polizeilich in Erscheinung tritt, weiß noch nicht, dass ihm jetzt auch diese Tat zugerechnet wird. Irgendwo, vermutlich nach wie vor in Schleswig-Holstein, eventuell wieder mit einem Fahrrad unterwegs, hält er sich auf. Spätestens beim nächsten Zufallszusammentreffen mit der Polizei wird der dann zur Fahndung ausgeschriebene Landstreicher diese Nachricht bekommen und sich dann eventuell erneut vor Gericht verantworten müssen.

Aktuell erhielt der Ermittler dazu auch noch die Bestätigung des DNA-Treffers. Aber dies war dann auch keine Neuigkeit mehr, vielmehr nur noch eine Bestätigung seines dringenden Tatverdachts, den er nun der Staatsanwaltschaft übermitteln wird.

ots Originaltext: Polizeidirektion Bad Segeberg
Digitale Pressemappe:
http://www.polizeipresse.de/p_story.htx?firmaid=19027

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