Polizeidirektion Bad Segeberg

POL-SE: Elmshorn/Barmstedt: Zur Verhinderung weiterer Straftaten landen in einer Nacht gleich zwei Betrunkene im Gewahrsam wo es zu weiteren Straftaten kommt

Elmshorn/Barmstedt: (ots) - In der Nacht von Freitag auf Samstag sind unabhängig voneinander zwei Betrunkene, 15 und 26 Jahre, in dem Gewahrsamzellentrakt des Elmshorner Polizeireviers gelandet. Der Grund: beide waren so betrunken und derart aggressiv, dass sie zur Verhinderung weiterer Straftaten dort die Nacht verbringen sollten. Doch auch noch im Gewahrsam ging es hoch her und es kam zu weiteren Straftaten, diesmal gegen die Beamten.

Der ursprüngliche Grund für das Einschreiten der Polizei waren in beiden Fällen Körperverletzungen. Der 15 -Jährige hatte sich gegen 2.20 Uhr volltrunken auf einer Feier nahe Barmstedt mit den anderen Anwesenden angelegt und wie wild Kopfnüsse verteilt. Er war überhaupt nicht zu beruhigen und leistete gegenüber der Polizei Widerstand. Er versuchte auch, die eingesetzten Barmstedter Beamten zu treten. Ein Atemalkoholtest ergab 1,82 Promille. Im Krankenhaus, wo seine stark blutende Nase behandelt werden sollte, wurde ihm im Beisein von Elmshorner Polizisten Blut entnommen. Weil er auch dort noch völlig von Sinnen schien und sich auch nicht von seinem Vater beruhigen ließ, mussten die Beamten ihn mit auf das Revier nehmen, um ihn in einer Zelle unterzubringen und damit weitere Straftaten zu verhindern. Doch auch dort leistete er Widerstand, verweigerte das Entkleiden zu Durchsuchungszwecken und schlug einem Polizisten ins Gesicht. Die Beamten hielten ihn nun unter Krafteinsatz fest, während eine sehr deutliche laute Ansprache seitens des geschädigten Beamten nun dazu führte, dass der Jugendliche langsam aber sicher zur "Besinnung" kam und in der Folge kooperativ war. Er blieb über Nacht, schlief seinen Rausch bis auf die letzen 0,84 Promille, die das Atemalkoholtestgerät am Morgen immer noch anzeigte, aus und wurde von seiner Mutter abgeholt.

Der 26-Jährige war schon vor 23 Uhr in das Gewahrsam gebracht worden. Er soll sich nach Zeugenangaben nach einem so genannten "Battle Rap" im Elmshorner Krückaupark mit seinem Kontrahenten geschlagen haben. Er war im Gesicht verletzt und seine Kleidung war klitschnass. Letzteres, weil er offenbar wegen seines Alkoholisierungsgrades (Atemalkoholwert 2,13 Promille) schon mehrfach auf der nassen Wiese gelandet war. Auch den eingesetzten Polizeibeamten gegenüber verhielt er sich provokant und aggressiv. Er wollte die Anwesenden "platt machen", kündigte er zunächst verbal mehrfach an. Im Laufe der Anzeigenaufnahme zerriss er dann sein T-Shirt und ging aggressiv auf die umstehenden Zeugen zu. Die Polizei verhinderte das und nahm den Betrunkenen in Gewahrsam. Nun wurde der Mann beleidigend gegen die Polizei. Weil er mit zur Wache musste, sein Fahrrad aber noch am Einsatzort stand, sorgte die Polizei dafür, dass dieses ebenfalls zur Wache verbracht wird. Dabei stellte sich heraus, dass das Rad als gestohlen gemeldet ist. Im Gewahrsamtrakt verlor der Betrunkene mehrfach das Gleichgewicht. Als er nach einem kurzen Toilettengang zurück in die Zelle sollte, verweigerte er dies. Er hielt sich am Waschbecken fest, so dass die Polizisten ihn unter Krafteinsatz wieder in die Zelle bringen mussten. Dort ließ er die Beamten glauben, ein gesundheitliches Problem zu haben, in dem er sich krümmte. Ein Arzt kam für ihn. Offenbar hatte er die Krämpfe nur vorgetäuscht.

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