Bundespolizeiinspektion Weil am Rhein

BPOLI-WEIL: Grenzkontrollen am Sonderzug von Basel nach Hamburg - Abschlussmeldung

Basel (ots) - Am heutigen Nachmittag (5. Juli) fanden am Badischen Bahnhof in Basel grenzpolizeiliche Kontrollen des Sonderzugs zum G20-Gipfel in Hamburg statt. Aufgrund einer Verspätung beim Eintreffen des Zuges und dem Verhalten einzelner Personen verzögerte sich die Abfahrt erheblich. Insgesamt wurden 210 Personen kontrolliert. Es wurden 33 Einreiseverweigerungen ausgesprochen.

Zur Gewährleistung einer reibungslosen und pünktlichen Abfahrt des Sonderzuges wurde auf die Kooperationsbereitschaft aller Beteiligten gesetzt. Aus diesem Grund wurde im Vorfeld auch eine Übermittlung der Personaldaten der Reisenden angeboten. Von dieser Möglichkeit machte lediglich eine Reisende Gebrauch.

Bereits bei der Einfahrt in den Badischen Bahnhof in Basel wies der Zug eine erhebliche Verspätung auf. Zudem befanden sich zu diesem Zeitpunkt schon zehn Fahrgäste aus Stuttgart in den Waggons. Diese zeigten sich äußerst unkooperativ und weigerten sich den Zug für eine vollständige Grenzkontrolle zu verlassen. Erst nach einigem Verzug zeigten die Personen Einsicht.

Nur wenige der Fahrgäste nutzten den angebotenen Zeitpunkt (12:00 Uhr) für eine frühzeitige Kontrolle. Vielmehr trafen selbst lange nach dem eigentlichen Abfahrtszeitpunkt des Sonderzugs immer noch Reisende am Bahnhof ein. Die Abfahrt wurde dadurch weiter verzögert. Während der Kontrollen verhielten sich die Reisenden dagegen sehr kooperativ. Durch die Bundespolizei wurde diverse Schutzausstattung wie Gasmasken, Mundschutze und Schutzbrillen sichergestellt. 33 Personen wurde die Einreise nach Deutschland verweigert. Ein Mann wurde mit einem Haftbefehl von den Schweizer Behörden gesucht. Aufgrund dieser Vorfälle konnte der Sonderzug den Bahnhof erst um 18:23 Uhr verlassen (geplante Abfahrt 14:27 Uhr). Die Kontrollen fanden in enger Zusammenarbeit mit dem Schweizer Grenzwachtkorps und der Kantonspolizei Basel-Stadt statt.

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