Polizeipräsidium Reutlingen

POL-RT: Unfälle mit Verletzten, Lkw-Kontrollen, Hubwagen gestohlen

Reutlingen (ots) - Fußgängerin beim Abbiegen übersehen

Mit schweren Verletzungen musste eine 85-jährige Fußgängerin nach einem Verkehrsunfall, der sich am Dienstag an der Kreuzung In Laisen zur Stuttgarter Straße ereignet hat, ins Krankenhaus eingeliefert werden. Ein 75-jähriger Pliezhäuser war gegen 8.30 Uhr mit seinem BMW X3 auf der Straße In Laisen unterwegs. An der Kreuzung zur Stuttgarter Straße wollte er nach rechts auf die Stuttgarter Straße, in Richtung Tübingen, einbiegen. Er hielt zunächst an der Ampel an. Als diese auf Grün schaltete fuhr er an, übersah hierbei aber das gelbe Blinklicht welches anzeigte, dass auch der Fußgängerverkehr an der leicht verlagerten Fußgängerfurt ebenfalls Grünlicht erhält. Die 85-jährige Fußgängerin, die bei Grün losgelaufen war um die Fahrbahn von rechts nach links zu überqueren, wurde von dem abbiegenden BMW erfasst und umgestoßen. Bei dem Sturz wurde sie so schwer verletzt, dass eine stationäre Behandlung in der Klinik erforderlich wurde. Sachschaden entstand nicht. (cw)

Reutlingen (RT): Mehrere Ladehubwagen gestohlen (Zeugenaufruf)

Um Hinweise von Zeugen bittet der Polizeiposten Reutlingen-Nord, nach einem Diebstahl von insgesamt acht Ladehubwagen auf dem ehemaligen Bahnhofsgelände in der Sondelfinger Straße, in der Nacht von Montag auf Dienstag. Bislang noch unbekannte Täter öffneten im Zeitraum zwischen ca. 18 Uhr und ca. 4 Uhr an acht dort geparkten Lastwagen die Planen der Ladeflächen und ließen von dort die Ladehubwagen der Maren Crown, Still und Kaiser & Kraft im Wert von jeweils ca. 200 Euro mitgehen. Da der Diebstahl einige Zeit in Anspruch genommen haben muss und die jeweils ca. 50 kg schweren Ladehubwagen mit einem größeren Fahrzeug abtransportiert werden mussten, hofft die Polizei Reutlingen-Nord, dass das Treiben der Langfinger aufgefallen ist. Polizeiposten Reutlingen-Nord, Telefon: 07121/96110. (cw)

Bad Urach (RT): Fahrzeug überschlug sich

Ein Fahrzeug hat sich am Dienstagmittag auf der Sirchinger Steige überschlagen und die Fahrerin musste vorsichtshalber in einer Klinik stationär aufgenommen werden. Die 73-Jährige befuhr mit ihrem Skoda kurz nach 12.30 Uhr die L 249 von Bad Urach herkommend bergauf. Hierbei fiel sie durch ihre unsichere Fahrweise, Schlangenlinien, bereits anderen Verkehrsteilnehmern auf. Im oberen Bereich der Steige kam sie vermutlich aufgrund einer medizinischen Ursache mit ihrem Fahrzeug nach rechts von der Fahrbahn ab, überschlug sich an der Böschung und blieb auf dem Dach liegen. Die Fahrerin stieg nach dem Unfall zunächst nicht aus ihrem verunglückten Skoda aus, worauf die Feuerwehr an die Unfallstelle gerufen wurde. Sie war jedoch nicht, wie anfangs gemeldet worden ist, eingeklemmt. Nach einiger Zeit konnte sie von den Rettungskräften aus dem Auto geholt werden. Mit einem Rettungswagen wurde die ältere Frau in eine Klinik gefahren und vorsorglich stationär aufgenommen. Ihr Pkw musste von einem Abschleppwagen geborgen werden. Während der Unfallaufnahme war die L 249 bis gegen 14.15 Uhr gesperrt. Der Schaden beträgt rund 8000 Euro. (ms)

Nürtingen (ES): Beim Einfahren in den Kreisverkehr nicht aufgepasst

Eine kurze Unachtsamkeit hat am Dienstagmorgen zu einem Verkehrsunfall auf dem Kreisverkehr Max-Eyth-Straße und Carl-Benz-Straße geführt. Eine 17-jährige Motorradfahrerin war kurz nach 7 Uhr mit ihrem Kleinkraftrad Yamaha von der Max-Eyth-Straße herkommend, in den Kreisverkehr eingefahren. Ein 23-Jähriger Fahrer eines Ford Transit wollte von der Carl-Benz-Straße herkommend, ebenfalls in den Kreisverkehr einfahren. Hierbei übersah er jedoch die vorfahrtsberechtige Motorradfahrerin, wodurch es zur Kollision kam. Die 17-Jährige wurde von dem Ford erfasst und nach links auf die Fahrbahn abgeworfen. Sie wurde bei dem Unfall ersten Erkenntnissen nach nur leicht verletzt, wurde aber trotzdem vom Rettungsdienst zu weiteren Untersuchung und Behandlung ins Krankenhaus gebracht. Der bei dem Unfall entstandene Sachschaden wird auf ca. 2000 Euro geschätzt. (cw)

Tübingen (TÜ): Hohe Beanstandungsquote bei Lkw-Kontrollen

Mehrere tausend Euro an Bußgeldern und Sicherheitsleistungen und mehr als die Hälfte der kontrollierten Lastwagen mit teils erheblichen Mängeln sind die Bilanz einer Kontrolle des gewerblichen Güterverkehrs am Dienstagmorgen. Zwischen 8 Uhr und 12.30 Uhr kontrollierten die Spezialisten der Verkehrspolizei in der Europastraße 31 deutsche und 10 außerdeutsche Lastwagen. Hierbei mussten 25 Lkws beanstandet werden. 6 Fahrzeugführern wurde noch am Kontrollort die Weiterfahrt untersagt. Neben einer Vielzahl von fahrpersonalrechtlichen Verstößen wie zu lange Lenk- und zu kurze Ruhezeiten oder unzureichende Aufzeichnungen, Geschwindigkeitsüberschreitungen oder Überladungen, mussten auch gravierende technische Mängel und mangelhafte Ladungssicherungen festgestellt werden. So endete die Fahrt eines deutschen Sattelzuges, beladen mit Betonfertigteilen am Kontrollort. Der Fahrer hatte die Ladung so unzureichend gesichert und zum Teil sogar noch im Führerhaus transportiert, dass davon nicht nur eine erhebliche Gefahr für andere Verkehrsteilnehmer sondern auch für den Fahrer selbst ausging. Dem Fahrer eines Gerüstbauunternehmens wurde die Weiterfahrt untersagt, da er seinen Lastwagen nicht nur erheblich überladen hatte, sondern die Gerüstteile verkehrsunsicher geladen und unzureichend gesichert waren, sodass sie jederzeit auf die Fahrbahn zu stürzen drohten. Erst nachdem seine Ladung zum Teil auf einen Ersatz-Lkw umgeladen und ordnungsgemäß gesichert war, durfte er weiterfahren. Aus dem Verkehr gezogen wurde auch ein italienischer Lkw. Das Fahrzeug hatte erhebliche Mängel an der Bremsanlage, dem Fahrgestell und dem Aufbau. Unter Polizeibegleitung wurde der Lkw einer technischen Prüfstelle zugeführt. Nach der Begutachtung durch einen Sachverständigen wurde der Lastwagen gleich ganz aus dem Verkehr gezogen. Der Fahrer musste eine Sicherheitsleistung von 2500 Euro hinterlegen. Die Kontrollen werden fortgesetzt. (cw)

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