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POL-REK: Haftbefehle gegen "Falsche Polizeibeamte" vollstreckt- Bremen/Bundesgebiet/Frechen

POL-REK: Haftbefehle gegen "Falsche Polizeibeamte" vollstreckt- Bremen/Bundesgebiet/Frechen
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Rhein-Erft-Kreis (ots) - Gemeinsame Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Bremen und einer eigens eingerichteten Ermittlungsgruppe der Kriminalpolizei führten gestern zur Festnahme von zwei Männern aus Bremen, denen Gewerbs- und Bandenmäßiger Betrug vorgeworfen wird. Gegen sie lagen bereits Haftbefehle vor, die von einem Mobilen Einsatzkommando (MEK) vollstreckt wurden.

Die 29 und 32 Jahre alten Männer stehen unter dem dringenden Tatverdacht mit dem Modus Operandi "Falscher Polizeibeamter" in erheblichem Umfang ältere Menschen betrügerisch dazu gebracht zu haben, ihnen möglichst ihre gesamten Bargeldbeträge auszuhändigen. Gelenkt wurden die zwei in Bremen verhafteten Männer - als Teil einer Bande - von konspirativ aus der Türkei agierenden Hintermännern. Die Köpfe dort planen die Taten und suchen vermeintliche Opfer bundesweit aus. Sie nehmen Kontakt zu ihnen auf, lenken sie und führen sie parallel telefonisch mit den Abholern (Falsche Polizeibeamter) zusammen.

Erst zu Beginn der Woche konnte eine Tatvollendung in Frechen bei Köln durch die hier geführten Ermittlungen unterbunden werden. Nach der Übergabe eines hohen fünfstelligen Bargeldbetrages auf offener Straße konnten drei Mitglieder dieser Bande in der Nähe der auszahlenden Bank festgenommen werden. Gegen sie wurden beim zuständigen Amtsgericht Haftbefehle beantragt. Die umfangreichen Ermittlungen zu bereits vollendeten und noch in Planung befindlichen Taten dauern an.

Die Polizei rät: Im Visier dieser Banden stehen fast ausschließlich ältere Mitmenschen. Sie spielen ihr falsches Spiel mit großer Routine. Deshalb ist wichtig, ihr falsches Spiel zu erkennen. Deshalb - seien Sie misstrauisch. Warnen Sie andere Menschen. Klären Sie insbesondere Ältere über diese Trickbetrügereien auf. Auch Telefonnummern können auf dem Display falsch angezeigt werden. Kein echter Polizist fordert Sie auf, Wertgegenstände zu übergeben oder Geld von Ihrer Bank abzuheben.

Weitere Informationen erhalten Sie im Präventionszentrum der Polizei Bremen unter Tel. 0421 362 9003.

Rückfragen bitte ausschließlich an: Pressestelle Polizei Bremen Pressestelle Telefon: 0421/362 12114 Fax: 0421/362 3749 pressestelle@polizei.bremen.de http://www.polizei.bremen.de http://www.polizei-beratung.de

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