Polizeipressestelle Rhein-Erft-Kreis

POL-REK: Einbrecher hockte unterm Fenster, zweiter Einbruch in der Nähe - Kerpen

Kerpen (ots) - Klopfende Geräusche hörten Zeugen am frühen Donnerstagmorgen (09. Juli) aus einem Kindergarten auf der Alfred-Döblin-Straße. Sie informierten sofort die Polizei. Die Beamten nahmen am Tatort einen 18-jährigen Kerpener vorläufig fest. Er hockte im Büro unter dem eingeschlagenen Fenster.

Der 18-Jährige hatte gegen 02.10 Uhr die Fensterscheibe eines Büros eingeschlagen und war in den Raum geklettert. Die Polizisten entdeckten den Tatverdächtigen, der unter dem Fenster hockte und sich versteckte. Nach anfänglichem Zögern kletterte er heraus und ließ sich festnehmen. Im Büroraum hatte der 18-Jährige die Schränke und Schubladen geöffnet, war aber noch nicht dazu gekommen, etwas einzustecken.

In seiner Vernehmung räumte er den Einbruch ein. Erst im März war er durch das Amtsgericht Bergheim zu einer Freiheitsstrafe von einem Jahr mit einer dreijährigen Bewährungsfrist wegen Einbruchdiebstahls verurteilt worden. Der 18-Jährige wurde wegen fehlender Haftgründe wieder entlassen.

Während des Transports des Tatverdächtigen in Nacht vom Tatort zur Polizeiwache wurden die Beamten durch eine ausgelöste Alarmanlage auf einen weiteren Einbruch aufmerksam.

Unbekannte hatten auf der Straße Zum Wasserwerk die Scheibe eines neben einem Lebensmittelmarktes stehenden Kiosk eingeschlagen. Da die Beamten vermuteten, dass sich die Täter noch am Tatort befinden, wurde das Gebäude umstellt und mit Unterstützung eines Polizeidiensthundes durchsucht. Die Täter waren jedoch schon weg. Nach ersten Feststellungen erbeuteten sie rund einhundert Stangen Zigaretten.

Nach den Daten der Alarmanlage drangen die Täter gegen 02.50 Uhr, wenige Minuten bevor die Polizei auf den Einbruch aufmerksam wurde, in den Kiosk ein.

Das Regionalkommissariat Kerpen bittet Zeugen, die zu der Zeit auf der Straße Zum Wasserwerk verdächtige Beobachtungen gemacht haben oder Hinweise zur Identität der Täter oder dem Verbleib der Zigaretten machen können, sich mit der Polizei in Verbindung zu setzen, Telefon: 02233-520.

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