Polizeipressestelle Rhein-Erft-Kreis

POL-REK: In die Felder getürmt und trotzdem festgenommen

Hürth (ots) - Am Dienstagabend (30. Juni, 20.55 Uhr) missachtete der Fahrer eines Kleinkraftrades offensichtlich das Rotlicht einer Ampel auf der Bonnstraße. Er stieß gegen einen PKW. Nach dem folgenden Sturz flüchteten der Zweiradfahrer und sein Sozius von der Unfallstelle. Die Polizeibeamten der Polizeiwache Süd waren sehr schnell am Ort und nahmen beide fest.

Nach Zeugenangaben überquerte eine 42-jährige PKW-Fahrerin zur Unfallzeit aus Richtung Ursulastraße kommend die Bonnstraße bei Grünlicht. Auf der Bonnstraße kam es zum Unfall mit dem aus Richtung Hürth-Hermülheim kommenden Zweirad. Die gestürzten Zweiradfahrer sprangen wieder auf den Roller und fuhren circa 50 Meter in die Nussallee. Dort sprangen sie ab und rannten in unterschiedliche Richtungen in die Felder. Eine Polizeistreifenwagenbesatzung, die das Geschehen zufällig wahrnahm, konnte einen der Flüchtenden nach kurzer Verfolgung festnehmen. Den Schutzhelm trug der Festgenommene bei sich. Die Polizisten hatten zeitgleich eine Fahndung herausgegeben. Der Fahrer, auf den die Fahndungsbeschreibung zutraf, wurde kurze Zeit später auf einem Verbindungsweg zwischen der Nussallee und der Straße "An der Fuhr" festgenommen. Die Beamten beschrieben ihn mit "stark verschwitzt, außer Atem und frisch verdreckter Jeans", als sie ihn in Empfang nahmen. Sie konnten den 19-Jährigen direkt mit seinem Namen ansprechen, den hatten die Beamten am Unfallort bereits ermittelt. Festgestellt wurde dort auch, dass das am Kleinkraftrad angebrachte Kennzeichen gestohlen war. Wem der Roller gehört, muss ebenfalls ermittelt werden.

Der Fahrer des Kleinkraftrades musste zur Blutprobe, er stand leicht unter Alkoholeinfluss und hatte nach eigenen Angaben Drogen konsumiert. Ein "Tütchen" BTM wurde unter der Sitzbank des Rollers gefunden. Einen Führerschein für das Kleinkraftrad besitzt der Mann nicht. Verletzt wurde bei dem Unfall niemand. Die unfallbeteiligte 42-Jährige hatte laut Unfallanzeige einen Sachschaden von mehr als 1.000 Euro am Fahrzeug. In ihrer Erinnerung bleibt neben dem hoffentlich einmaligen Erlebnis als Unfallfluchtopfer, die rasche Täterermittlung durch die Polizei.

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