CSU-Landesgruppe

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Wöhrl: "Kein Vertrag zulasten Dritter!"

    Berlin (ots) - Zum bevorstehenden Treffen von Bundeskanzler
Gerhard Schröder mit den Vorstandsvorsitzenden der großen deutschen
Energiekonzerne erklärt die wirtschaftspolitische Sprecherin der
CSU-Landesgruppe im Deutschen Bundestag, Dagmar Wöhrl:
    
    Die Gefahr besteht, dass in den sog. Konsensgesprächen über den
Atomausstieg ein Kompromiss zwischen den parteipolitischen Ambitionen
von Rot-Grün und den wirtschaftlichen Interessen der Energiebranche
geschlossen wird, bei dem das Wohl Deutschlands auf der Strecke
bleibt. Ein solcher Vertrag zu Lasten Dritter wäre für die CSU
absolut inakzeptabel.
    
    Der politisch motivierte Atomausstieg würde zahlreiche
Arbeitsplätze in der Energiewirtschaft und in der stromverbrauchenden
Industrie vernichten und für jedermann die Energiekosten drastisch
verteuern. Die von Rot-Grün vorgegebene Gesamtlaufzeit von 30
Kalenderjahren würde volkswirtschaftliches Vermögen in zweistelliger
Milliardenhöhe vernichten, da die kontinuierlich verbesserten
Reaktoren weitaus länger preisgünstigen Strom liefern könnten - in
den USA spricht man zwischenzeitlich von 60 Jahren Reaktorlaufzeit.
    
    Wer die sichersten Kernkraftwerke der Welt abstellen und
stattdessen wie die Bundesregierung verstärkt auf Gas und Kohle
setzen will, versündigt sich an unserer Umwelt und nimmt die Zunahme
von Hochwasser, Stürmen und anderen Naturkatastrophen infolge der
Klimaveränderung billigend in Kauf.
    
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