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Schauspieler Kida Khodr Ramadan: "Demütigung hasse ich! Da ist ein Faustschlag in die Fresse noch angenehmer"

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Hamburg (ots)

Der Grimme-Preisträger Kida Khodr Ramadan hat einen Strafbefehl wegen Fahrens ohne Führerschein erhalten. ZEIT VERBRECHEN fragt in der aktuellen Ausgabe (ab morgen im Handel): Ist er deswegen kriminell? Dazu der Schauspieler: "Ich habe Mist gebaut, das ist ein gutes Urteil, das habe ich verdient. Aber ich habe es nicht verdient, dass Lügen über mich verbreitet werden", so Ramadan. "Sicher, auch ich halte mich nicht immer an jede Regel. Aber ich sage dir, Bruder: Ich stehe morgens auf, sehe in den Spiegel und kann sagen, ich habe niemanden bestohlen, niemanden verletzt oder ihm seine Rechte genommen." Er führt fort: "Ich bin als Flüchtling nach Deutschland gekommen und habe es als Junge von der Straße bis zum Grimme-Preis geschafft. Wieso sucht diese 'Skandalpresse' immer nach Fehlern bei mir?"

"Mein ganzes Umfeld war kriminell. Ich hätte kriminell werden und als Krimineller ganz nach oben kommen können", sagt der 45-Jährige. Seine Entscheidung gegen das 'schnelle Geld' bereut Kida Khodr Ramadan nicht: "Ich bin stolz darauf, dass ich einen Weg gefunden habe, wie ich legal schönes Geld verdiene und für meine Familie den Kühlschrank vollbekomme."

Die Grenze zwischen Gut und Böse ist für den "4 Blocks"-Darsteller eindeutig: "Demütigung hasse ich! Da ist ein Faustschlag in die Fresse noch angenehmer." Gegen Respektlosigkeit macht er sich auch im Alltag stark: "Kürzlich war ich im Borchardt und habe gesehen, dass ein Gast einen Kellner extrem schlecht behandelt. Ich bin rüber zu ihm und habe ihm gesagt: 'Wieso redest du so mit ihm, Alter? Was, wenn dein Sohn morgen kellnern muss und jemand redet so mit deinem Sohn? Kapierst du das?' Das Leben ist ein Bumerang. Karma, Bruder."

Die aktuelle Ausgabe des Magazins ZEIT VERBRECHEN (Ausgabe 14/2022) ist ab 12. April im Handel und auch hier erhältlich.

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ZEIT Unternehmenskommunikation und Veranstaltungen (Tel.:
040/3280-237, E-Mail: presse@zeit.de).

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