DIE ZEIT

Reiserechtsexperte Klaus Tonner zum Thema Schadensersatz

    Hamburg (ots) - Das Oberlandesgericht München (OLG) hat den Summit
Club des Deutschen Alpenvereins wegen des Jamtal-Lawinenunglücks vom
Dezember 1999 zu Schadensersatz- und Schmerzensgeldleistungen
verurteilt.
    
    Der Münchner Reiserechtsexperte Klaus Tonner erklärt diesen
Präzedenzfall in der neuen Ausgabe der Wochenzeitung DIE ZEIT:
"Warnhinweise dürfen nicht im Kleingedruckten versteckt werden".
Reiseveranstaltern und deren Marketingstrategen rät er: "Unternehmen
müssen sich entscheiden, was sie wollen - Sicherheit versprechen und
dann auch halten oder auf Risiken deutlich hinweisen."
    
    Zur Eigenverantworlichkeit von Risikotouristen sagt Tonner: "Ich
denke, wer solche Reisen bucht, setzt sich mehr oder weniger bewusst
der Gefahr aus. Es besteht keine Notwendigkeit, die Leute finanziell
vor diesen Risiken besonders zu schützen, vorausgesetzt, sie wurden
gründlich und wahrheitsgemäß aufgeklärt. Und vorausgesetzt,
Sicherheitsstandards, die man einhalten kann, werden beachtet."
    
    
    Das komplette ZEIT-Interview (DIE ZEIT Nr. 6, EVT 31.01.2002) zu
    dieser Meldung stellen wir Ihnen gerne zur Verfügung.
              
        
ots Originaltext: Die Zeit
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