DSH - Aktion Das Sichere Haus

Kipferln, Kekse, Stutenkerl Sichere Weihnachtsbäckerei mit Kindern

    Hamburg (ots) - Eltern unterschätzen oft die Gefahren, die beim Backen und Kochen für Kinder bestehen. Das gilt gerade in der Vorweihnachtszeit, wenn in vielen Familien Weihnachtskekse, Lebkuchenhäuser und andere Köstlichkeiten gebacken werden. "Zur Weihnachtszeit passieren vor allem Verbrennungen an Herdplatten, Backofentüren und am Backblech schnell", sagt Dr. Susanne Woelk, Geschäftsführerin der Aktion DAS SICHERE HAUS (DSH) in Hamburg. Besonders gefährdet sind Kinder zwischen dem ersten und dritten Lebensjahr: Sie entdecken ihre Umgebung ohne Gefahrenbewusstsein, ziehen Töpfe mit brodelnder Flüssigkeit vom Herd oder greifen an die heiße Ofentür.

    Kinder einbeziehen

    "Väter und Mütter sollten ihre Kinder deshalb spielerisch und altersgemäß an die Gefahren in der Küche und den Umgang mit ihnen heranzuführen", rät Susanne Woelk. So können Zweijährige mit stumpfen Förmchen Plätzchen aus einem weichen Teig ausstechen, Dreijährige können einen Kuchenteig kneten und Vierjährige mit warmer Schokoladenglasur die Plätzchen bestreichen. Wichtig ist dafür ein guter und sicherer Arbeitsplatz, zum Beispiel ein Tisch mit einem passenden Hochstuhl. Beim Kochen und Backen sollten kleine Kinder sich nicht in der Nähe von Herd oder Backofen aufhalten. Ofentüren heizen sich schnell auf. Ein Kind, das an die Türen fasst, kann sich verbrennen. Schutzgitter, Abdeckplatten und Backofentürsperren, die es im Baumarkt, in Kinderfachgeschäften oder Möbelhäusern gibt, tragen dazu bei, Verbrühungen und Verbrennungen zu verhindern.

    Eltern sind Vorbilder

    Eltern sind Vorbilder und sollten zum Beispiel Topflappen benutzen, wenn sie heiße Backbleche, Pfannen und Töpfe anfassen. Scharfe Messer oder spitze Ausstechformen sollten nicht ab- und Töpfe nicht ausgeleckt werden: Kinder kopieren dieses Verhalten und können sich Schnittwunden und Verbrühungen zuziehen.

    Grundsätzlich gilt beim Backen mit Kindern: Ruhe bewahren und den Nachwuchs nicht aus den Augen lassen. Bei Stress oder Zeitdruck sollte die gemeinsame Weihnachtsbäckerei mit Kindern besser ausfallen. Kommt es trotz aller Vorsichtsmaßnahmen zu Verbrühungen oder zu Verbrennungen, müssen die betroffenen Hautstellen sofort unter fließendem Wasser minutenlang gut gekühlt werden. In jedem Fall sollten Kinder mit Brandverletzungen von einem Arzt behandelt werden.

Für Ihre Fragen zu dieser Pressemitteilung: Dr. Susanne Woelk, DSH-Geschäftsführerin. Tel.: 040 / 29 81 04 62, Fax: 040 / 29 81 04 71, Mail: s.woelk@das-sichere-haus.de.

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