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Die Wirtsbudenstraße geht ans Glasfasernetz

Die Wirtsbudenstraße geht ans Glasfasernetz
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München, 19. August 2026

MEDIENINFORMATION

Die Wirtsbudenstraße geht ans Glasfasernetz

  • Erdarbeiten und Wetterextreme
  • Übertragungskapazitäten für einen ganzen Stadtteil
  • Theresienwiese wird fit gemacht für Events jeder Art

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Auch auf der Theresienwiese weicht die über Jahrzehnte gewachsene Kupferinfrastruktur schrittweise einem modernen Glasfasernetz. Nach einem erfolgreichen Testlauf im Vorjahr, bei dem drei Zelte mit stabilen Anschlüssen von bis zu einem Gigabit pro Sekunde versorgt wurden, treibt die Telekom den Ausbau für das Oktoberfest 2026 weiter voran. Das Ziel ist eine leistungsfähige und zukunftssichere Festnetzversorgung, die nicht nur den Anforderungen der Wiesn, sondern auch anderen Großveranstaltungen gerecht wird. Im Fokus des diesjährigen Ausbaus stehen die Wirtsbudenstraße, das Weinzelt, das Käferzelt sowie die Oide Wiesn. In den kommenden Jahren sollen die Schaustellerstraße und die Fläche des Zentralen Landwirtschaftsfests folgen.

Erdarbeiten und Wetterextreme

Der Wechsel auf die neue Technologie ist aufwendig. Die Theresienwiese besitzt zwar eine unterirdische Netzstruktur, trotzdem waren teilweise erhebliche Tiefbauarbeiten notwendig. Alte, über die Jahrzehnte beschädigte Betonrohre mussten ausgetauscht werden. Neben armdicken Kupferkabeln liegen nun Glasfaserkabel, die den Durchmesser eines Trinkhalms haben, aber ein Vielfaches der Datenmenge verarbeiten können.

Die Arbeiten begannen Ende März. Zu Beginn erschwerten Schneefall und Schlamm in den Rohren den Start. Später mussten die Arbeiten bei bis zu 44 Grad Celsius und ohne Schatten auf dem noch unbebauten Theresienwiese durchgeführt werden. Bislang wurden rund anderthalb Kilometer Rohrverband und fünf Kilometer Glasfaserkabel verlegt.

Kapazität für einen kleinen Stadtteil

In diesem Jahr werden 76 Anschlusspunkte ans Glasfasernetz realisiert. Mit einer rechnerischen Kapazität für 2.500 Haushalte entspricht das Glasfasernetz schon heute der Versorgung einer Kleinstadt. Diese Dimensionierung ist notwendig, da neben den großen Festzelten auch zahlreiche kleine Stände und Fahrgeschäfte vernetzt werden müssen. Im Endausbau sollen es einmal 148 Anschlüsse auf dem Festgelände sein.

Das Netz wird bewusst großzügig ausgelegt, um flexibel reagieren zu können. Auf der Theresienwiese finden regelmäßig Events von unterschiedlicher Art und Größe statt. Wo und wie viele Glasfaseranschlüsse benötigt werden, ändert sich fortlaufend. Die neue Infrastruktur garantiert, dass solche Spitzenbedarfe künftig ohne Engpässe abgedeckt werden können.

Telekom vor Ort:

Übrigens: Die Telekom ist mit einem Team an allen 16 Wiesntagen vor Ort. In einem Container rechts vom Haupteingang sind Kolleginnen und Kollegen immer bereit, Störungen zu beseitigen, sobald sie auftreten. Denn auf der Wiesn ist Zeit wirklich Geld – die Kassenautomaten und die Logistik dürfen niemals stillstehen.

Deutsche Telekom AG
Corporate Communications
Dr. Markus Jodl, Unternehmenssprecher
Tel.: 0171 206 23 84
E-Mail:  markus.jodl@telekom.de

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