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Telekom-B2C-Umfrage zeigt: Verbraucher wollen Taten und Klartext beim Klimaschutz

MEDIENINFORMATION

Bonn, 22.04.2026

Verbraucher wollen Taten und Klartext beim Klimaschutz

  • Über 80 Prozent der Deutschen sehen Unternehmen in der Pflicht, beim Klimaschutz voranzugehen
  • Jeder Zweite würde eher bei einem Unternehmen kaufen, das seinen CO₂-Fußabdruck reduziert und dafür mehr bezahlen
  • Verbraucher wünschen sich mehr Klartext von Unternehmen

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Klimaschutz und Nachhaltigkeit sind längst keine Nischenthemen mehr, sondern gehören für viele Verbraucher heute zum Alltag, sowohl bei ihren Konsumentscheidungen als auch bei der Nutzung von Produkten und Dienstleistungen. Doch welche Verantwortung schreiben Kunden eigentlich den Unternehmen zu? Das Ergebnis ist eindeutig: Laut einer bevölkerungsrepräsentativen YouGov-Umfrage im Auftrag der Deutschen Telekom sind mehr als 80 Prozent der Befragten überzeugt, dass Wirtschaft und Unternehmen erheblichen Einfluss auf den Klimaschutz haben. Fast genauso viele sagen: Firmen sollten deutlich mehr tun als bisher. Gerade große Konzerne stehen aus Sicht der Verbraucher besonders in der Pflicht. Rund 60 Prozent erwarten von DAX-Unternehmen wie der Deutschen Telekom eine Vorreiterrolle beim Klimaschutz.

Dazu Robert Metzke, Leiter Unternehmensverantwortung der Deutschen Telekom AG: „Entscheidend ist messbare Umsetzung. Die Deutsche Telekom hat 2025 als erstes DAX-40-Unternehmen konzernweit Klimaneutralität im eigenen Betrieb erreicht – durch eine Reduktion unserer Treibhausgasemissionen um über 94 Prozent gegenüber 2017. Verbleibende Emissionen gleichen wir über hochwertige CO₂-Entnahmeprojekte aus. Weniger Energieverbrauch und mehr erneuerbare Energien sind gut fürs Klima und stärken zugleich die wirtschaftliche Stabilität.“

So nachhaltig handeln Verbraucher

Die Erwartungen der Kunden hinsichtlich eines nachhaltigen Umgangs spiegeln sich auch im eigenen Verhalten wider. Rund zwei Drittel (67 Prozent) geben an, bei ihren Einkäufen klimafreundliche Entscheidungen zu treffen. Dazu zählen etwa der Kauf regionaler oder saisonaler Produkte, weniger Fleischkonsum oder ein reduzierter Einsatz des Autos.

Bei der Wahl von Unternehmen spielt Nachhaltigkeit für die Verbraucher ebenfalls eine wichtige Rolle. Knapp die Hälfte (49 Prozent) gibt an, eher bei einem Anbieter zu kaufen, der seinen CO₂-Fußabdruck aktiv reduziert. Ebenso viele wären bereit, für nachhaltigere Produkte mehr Geld zu bezahlen. Als besonders relevante Nachhaltigkeitsmaßnahmen auf Seiten der Unternehmen empfinden die Befragten Recycling und Kreislaufwirtschaft (50 Prozent), umweltfreundliche Verpackungen (42 Prozent) sowie Energie- und Ressourceneinsparungen beziehungsweise den Einsatz erneuerbarer Energien (jeweils 35 Prozent).

Dass die Konsumenten das Thema Recycling und Kreislaufwirtschaft als besonders relevant einschätzen, verwundert wenig, denn mehr als die Hälfte (59 Prozent) der Befragten hat selbst schon mal ein technisches Gerät recycelt. Rund ein Drittel (33 Prozent) hat sogar schon einmal ein recyceltes Gerät gekauft.

„Bis 2030 wollen wir unsere Geräte, Netztechnik und IT weitgehend kreislauffähig gestalten – gemeinsam mit unseren Partnern. Langlebige Produkte, Wiederverwendung von Materialien und weniger Verpackung reduzieren Abfall und Emissionen. Gleichzeitig verringern wir unsere Abhängigkeit von knappen Rohstoffen. Ressourcenschutz wird so zum Vorteil für Umwelt, Wirtschaft und Verbraucher“, bestätigt Robert Metzke.

Das erwarten Konsumenten von Unternehmen beim Klimaschutz

Nachhaltigkeit zahlt sich für Unternehmen aus: 70 Prozent der Befragten sagen, dass Klimaneutralität das Image eines Unternehmens verbessert, und für 60 Prozent beeinflusst dieses Image auch die Kaufentscheidung positiv. Gleichzeitig zeigt die Studie jedoch ein zentrales Problem: Vertrauen. Nur etwa die Hälfte der Verbraucher glaubt Unternehmen ihre Klimaneutralitäts-Versprechen, mehr als zwei Drittel vermuten sogar Greenwashing. Ein Grund dafür ist, dass viele Botschaften zu kompliziert oder zu vage formuliert sind – nur rund jeder Zweite versteht, was Unternehmen eigentlich meinen, wenn sie von „Klimaneutralität“ sprechen. Verbraucher wünschen sich deshalb von Unternehmen vor allem Klarheit statt Marketing: konkrete und messbare Klimaziele, verständliche Sprache sowie transparente Nachweise und regelmäßige Fortschrittsberichte. Viele Konsumenten geben zudem an, für nachhaltigere Produkte auch mehr Geld auszugeben – vorausgesetzt, die Maßnahmen sind glaubwürdig und nachvollziehbar.

Und die Sicht der Unternehmen?

Eine Umfrage von YouGov und Telekom unter 533 Unternehmensentscheidern zu demselben Thema ergab, dass auch Unternehmen die Vorteile von Klimaschutzmaßnahmen erkannt haben: 85 Prozent halten ihr Engagement für den Klimaschutz für richtig, und mehr als drei Viertel sind überzeugt, dass sich ökologische Maßnahmen wirtschaftlich lohnen. Rund zwei Drittel investieren bereits in entsprechende Maßnahmen – oft mit messbaren wirtschaftlichen Vorteilen, etwa durch Kosteneinsparungen und Wettbewerbsvorteile. Die gestiegene Bereitschaft auf Verbraucherseite, für nachhaltige Produkte mehr Geld auszugeben, macht sich auch auf Unternehmensseite bemerkbar: Knapp die Hälfte (44 Prozent) verzeichnete steigende Verkaufszahlen aufgrund ihres Umweltengagements.

Die bevölkerungsrepräsentative Umfrage von YouGov fand im Auftrag der Telekom statt. Für die Untersuchung wurden rund 2.000 Menschen ab 18 Jahren in Deutschland im Dezember 2025 und Januar 2026 befragt.

Deutsche Telekom AG
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Sonja Rometsch
Tel.: +49 160 94416176
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