Deutscher Teeverband e.V.

Ostfriesisches Teemuseum in Norden
Teekultur betrachten und genießen
Impressionen aus aller Welt

    Hamburg (ots) - Ein Ausflug zum Ostfriesischen Teemuseum in Norden an der Nordsee ist ein Erlebnis der ganz besonderen Art. Hier kann man förmlich spüren, wieviel Genuss und Freude mit dem Teetrinken verbunden sind. Neben der Geschichte des Teeanbaus und -handels, gibt es wunderschöne Gegenstände aus den Teekulturen verschiedener Völker zu sehen. So wird z. B. die Verbindung vom russischen Samowar zur ostfriesischen "Krantjekann" gezeigt. In der alljährlichen Winterpause hat das Museum zudem die Abteilung chinesisches Porzellan deutlich erweitert. Das Museum hat einige Teekannen, Dosen, Trinkschalen und Teller der 1822 vor Sumatra gesunkenen Dschunke "Tek Sing" erworben. Diese wurde 1999 gehoben und hatte Teegeschirr für chinesische Auswanderer an Bord.

    Zu den zahlreichen Impressionen rund um den Tee kommt in diesem Sommer noch die Wechselausstellung "Tuareg - Teegenuss in der Wüste" dazu. Für den nomadisierenden Berberstamm ist das Zelebrieren der Teezeremonie ein zentraler Bestandteil des täglichen Lebens. Die Ausstellung dauert vom 10. Juni 2001 bis zum 31. Oktober 2001.  

    Wer nach den vielen Eindrücken schließlich selbst eine dampfende Tasse des belebenden Getränks genießen möchte, kann dies im Rahmen einer original ostfriesischen Teezeremonie tun. Und das ist etwas ganz Besonderes. Zunächst kommt ein dickes Stück Kluntje (Kandis) in die Tasse. Dieser wird dann mit kräftigem Ostfriesentee aufgegossen. Ein wenig "Rohm" (flüssige Sahne) zaubert zum Schluss das "Wulkje" (Sahnewölkchen). Umrühren ist tabu. Nur so verwandelt sich der Geschmack Schluck für Schluck, je weiter man sich dem süßen Tee am Boden nähert, von herb bis süß. Der beliebte Ostfriesentee besteht in der Regel aus hochwertigen Assam-Tees.

    Im Obergeschoss des Museums befindet sich der ehemalige Gerichts- und Festsaal der Stadt, der "Rummel". Hier können Besucher an einer so genannten Teetafel teilnehmen. Der mit Feuerstelle und holländischen Fliesen ausgestattete Raum dokumentiert die Wohnkultur des 18. und 19. Jahrhunderts. In diesem gemütlichen Ambiente bekommt man neben köstlichem Tee noch original "Krintstuten" (Rosinenbrot) mit Butter.

      Die Öffnungszeiten des Ostfriesischen Teemuseums sind von Anfang
März bis Ende Oktober täglich (außer montags) von 10 bis 16 Uhr.
Termine für die Teezeremonie und Teetafel (für Gruppen ab 10
Personen) an der Kasse erfragen. Anmeldung ist erforderlich. Weitere
Informationen erhalten Sie unter 04931/12100 und im Internet unter
www.teemuseum.de. ; ;


ots Originaltext: Deutscher Teeverband e.V.
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Weitere Informationen bei:
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Dr. Monika Beutgen
Gotenstr. 21, 20097 Hamburg
Tel.: 040/ 23 60 16 33
Fax:  040/ 23 60 16 10
e-mail: contact@tee.wga.de
www.teeverband.de


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