Das könnte Sie auch interessieren:

Bundespräsident Steinmeier ehrt die Jugend forscht Bundessieger 2019

Hamburg/Chemnitz (ots) - Deutschlands beste Nachwuchswissenschaftler in Chemnitz ausgezeichnet Die ...

Scheitern Sterne-Köche an anspruchsvoller Shanghai-Küche? Die neue Kochshow "Top Chef Germany" am Mittwoch, 15. Mai 2019, um 20:15 Uhr in SAT.1

Unterföhring (ots) - Wie gut kennen sich deutsche Sterne-Köche mit asiatischen Köstlichkeiten aus? Werden ...

SKODA gibt einen ersten Eindruck der aufgewerteten SUPERB-Modellreihe in einem Teaservideo

Mladá Boleslav (ots) - - SKODA stellt überarbeitetes Flaggschiff vor, das erstmals auch in einer ...

Alle Meldungen
Abonnieren Sie alle Meldungen von WDR Westdeutscher Rundfunk

05.07.2005 – 11:00

WDR Westdeutscher Rundfunk

Deutscher Kamerapreis 2005: Die Gewinner stehen fest // Verleihung im Rahmen des medienforum.nrw heute in Köln

Köln (ots)

Elf Kameraleute, Cutterinnen und Cutter werden heute mit dem 15. Deutschen Kamerapreis ausgezeichnet. Michael Hammon, dessen meisterhafte Kameraarbeit Andreas Dresens Drama „Willenbrock“ auch in einem großen deutschen Kinojahr zu etwas Besonderem machte, darf sich über die renommierte Auszeichnung in der Kategorie „Kinospielfilm“ freuen. Die Rückkehr des Sozialen und einer an der Realität geschulten Wahrhaftigkeit im deutschen Film schlägt sich auch in den übrigen Kamera- und Schnittpreisen wieder. So setzt Kameramann Erich Hammerl (Preisträger Kategorie „Reportage“) bei der BR-Produktion „Es ist nicht einfach, aber wir müssen es tun“ die Arbeit eines Gesundheitszuges in Südafrika eindringlich ins Bild. Ebenso aussagekräftig war für die Jury die Arbeit seines Kollegen Christoph Castor und der ebenfalls ausgezeichneten Cutterin Nikola Gehrke über Seelsorger auf den Münchner Oktoberfest: Der Film „Pfarrer auf der Wiesn – Seelsorge zwischen Achterbahn und Zirkuszelt“ erhielt die begehrten Preise in der Kategorie „Dokumentarfilm / Feature“.

Aber auch die künstlerische Überhöhung kommt im diesjährigen Preisreigen zu ihrem Recht: Kein deutscher Kinospielfilm erschien der Jury so kunstvoll geschnitten wie das bewegende Jugenddrama „Kammerflimmern“ mit Matthias Schweighöfer in der Hauptrolle, das Patricia Rommel am Schneidetisch bearbeitete. Als adäquate ästhetische Umsetzung der nervösen Seelenlandschaft der Protagonistin lobte die Jury außerdem die Kameraführung im kürzlich ausgestrahlten Jubiläums-Tatort „Scheherazade“: Die Auszeichnung geht an Ngo the Chau.

Auch in diesem Jahr wird zudem wieder eine überragende Lebensleistung ausgezeichnet. Robby Müller, langjähriger Kameramann von Wim Wenders, Jim Jarmusch und Lars von Trier, darf sich diesmal über die hohe Ehre freuen.

Die Preisverleihung bildet den krönenden Abschluss des medienforum.nrw in Köln. Moderiert wird die Gala von Bettina Böttinger. Der Deutsche Kamerapreis wurde 1982 erstmals verliehen. Er wird in sieben Kategorien vergeben. Für herausragende Nachwuchsleistungen werden auch in diesem Jahr zusätzlich zwei mit jeweils 5.000 Euro dotierte Förderpreise verliehen.

Hinzu kommen diesmal zwei lobende Erwähnungen, in der Kategorie „Fernsehserie“ wurde hingegen keine Einreichung für preiswürdig befunden. Erstmals präsentiert sich der Kamerapreis dieses Jahr in einem neuen Design. Entwickelt wurde es im Auftrag des Kuratoriumsmitglieds Premiere von Creation Club.

Die diesjährigen Preisträgerinnen und Preisträger: Robby Müller - Ehrenkameramann 2005 Michael Hammon - Beste Kamera / Kinospielfilm für „Willenbrock“ Ngo The Chau - Beste Kamera / Fernsehfilm für den Tatort „Scheherazade“ Stephan Vorbrugg - Beste Kamera / Kurzfilm für „Kalte Haut“ Erich Hammerl - Beste Kamera / Reportage für „Es ist nicht einfach, aber wir müssen es tun“ Christoph Castor - Beste Kamera Dokumentarfilm / Feature für „Pfarrer auf der Wiesn“ Mike Steffl - Beste Kamera / Bericht / Magazinbeitrag für „Kind? Nein Danke!“ Patricia Rommel - Bester Schnitt / Kinospielfilm für „Kammerflimmern“ Nikola Gehrke - Bester Schnitt / Dokumentarfilm / Feature für „Pfarrer auf der Wiesn“ Philipp Hirsch - Förderpreis Kamera / Kurzfilm für „Inside“ Wolfgang Weigl - Förderpreis / Kurzfilm für „Kalte Haut“

Lobende Erwähnungen Richard Ladkani - Kamera Dokumentarfilm für „The  Devil´s Miner“ Jonathan Greenfield - Schnitt Kurzfilm für  „Chaim“

Getragen wird der Wettbewerb vom Verein DEUTSCHER KAMERAPREIS Köln e.V. unter dem Vorsitz des Kölner Oberbürgermeisters Fritz Schramma. Mitglieder des Vereins sind die Stadt Köln, der Bayerische Rundfunk, die Filmstiftung NRW GmbH, die Landesanstalt für Medien Nordrhein- Westfalen, die NOB Deutschland GmbH, die Premiere AG, der Südwestrundfunk, der Westdeutsche Rundfunk Köln und das Zweite Deutsche Fernsehen.

Wie in den vergangenen Jahren werden die Förderpreise von der Filmstiftung NRW GmbH und ND SatCom AG gestellt. Die diesjährigen Sponsoren des Preises sind RTL Television GmbH, Sachtler GmbH & Co. KG, Panasonic Deutschland GmbH, T-Systems International GmbH, Siemens Business Services GmbH & Co. OHG, ARRI AG, Kodak GmbH, MAT - Specialized Remote Camera Systems, Avid Technology GmbH und die Kreissparkasse Köln.

Rückfragen:

WDR Pressestelle, Kristina Bausch 0221-220 4607, 0172-2530028 kristina.bausch@wdr.de

PR Direkt GmbH, Ulrike Etterich 02234-946 88 98, 0173-93 44 882 etterich@prdirekt.net

Weitere Informationen: www.deutscher-kamerapreis.de Fotos: www.ard-foto.de

Original-Content von: WDR Westdeutscher Rundfunk, übermittelt durch news aktuell

Alle Meldungen
Abonnieren Sie alle Meldungen von WDR Westdeutscher Rundfunk
  • Druckversion
  • PDF-Version

Themen in dieser Meldung