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09.07.2019 – 13:47

WDR Westdeutscher Rundfunk

WDR zum aktuellen Warnstreik: "Tarifangebot muss wirtschaftlich bleiben"

Köln (ots)

Die Gewerkschaften haben heute Morgen (9.7.2019) die 
WDR-Mitarbeiterinnen und -Mitarbeiter zu einem Warnstreik aufgerufen.
Hintergrund sind die aktuellen Tarifverhandlungen. Das Programm läuft
bis auf kleinere Einschränkungen, u.a. beim ARD-Morgenmagazin, bisher
störungsfrei. 

WDR-Verwaltungsdirektorin Dr. Katrin Vernau: "Jedes Ergebnis, auf das
wir uns mit den Gewerkschaften einigen, müssen wir vor den 
Beitragszahlern vertreten können. Deshalb können wir nur ein Angebot 
vorlegen, das in einem wirtschaftlich vertretbaren Rahmen bleibt. 
Eine Tarifsteigerung entsprechend der Forderungen der Gewerkschaften 
hätte weiteren Personalabbau und Einschnitte im Programm zur Folge." 
Anders als im öffentlichen Dienst habe der WDR in den vergangenen 
Jahren keine stark steigenden Einnahmen gehabt. Stattdessen stagniere
der Rundfunkbeitrag seit über zehn Jahren - bei gleichzeitigen 
Preissteigerungen. Der WDR baue derzeit 500 Stellen ab und unternehme
weitere Kostenreduktionen, um seine Finanzen im Griff zu halten, so 
Vernau. 

Im ARD-Morgenmagazin gab es aufgrund des Streiks personelle Engpässe,
sodass  zwischen 7 und 8 Uhr die vorherige Stunde wiederholt wurde. 
Die Moderatoren Anja Bröker und Sven Lorig informierten die 
Zuschauerinnen und Zuschauer über die Ursache der Wiederholung. 
Entfallen musste der ca. dreiminütige Sportblock innerhalb von WDR 
Aktuell um 12.45 Uhr. 

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Telefon 0221 220 7100
wdrpressedesk@wdr.de

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