WDR Westdeutscher Rundfunk

WDR Fernsehen
Sonntag, 20. März 2011
19.30 bis 20.00 Uhr
Westpol - Politik in NRW

Düsseldorf (ots) - Westpol am Sonntag unter anderem mit folgenden Themen:

Die gierigen Stromkonzerne

Weltweit werden Konsequenzen der Katastrophe in Japan diskutiert. Und die deutsche Stromindustrie? Sie droht mit höheren Strompreisen bei Abschaltung von Atomkraftwerken - und überlegt gar, dagegen zu klagen. Denn jahrzehntelang war die Kernenergie die Goldgrube der Konzerne, aus der exorbitante Gewinne nur so sprudelten. Und der Steuerzahler hat fleißig mitbezahlt - insgesamt 200 Milliarden Euro Subventionen hat der Atomstrom bis heute verschlungen. Da diese Geldquelle nun zu versiegen droht, suchen die Konzerne neue. Womöglich sind sie bereits fündig geworden: der Offshore-Markt: riesige Windparks im Meer.

Nackenschlag für Nachtragshaushalt

Die häufigsten Unfälle passieren im Haushalt. Rot-Grün ist mit seinem Nachtragsetat kräftig auf die Nase gefallen und muss sich jetzt für den Haushalt 2011 neu aufstellen. Sparen oder Steuern erhöhen? Rund drei Millarden Euro müsste die Landesregierung einsparen, um einen verfassungskonformen Haushalt hin zu bekommen. Davon ist Rot-Grün aber weit entfernt. Droht also die nächste Klage und damit Neuwahlen in Nordrhein-Westfalen?

PCB-Skandal: Das Behördenversagen

Hunderte Arbeiter sind bei der Dortmunder Firma Envio mit dem krebserregenden Stoff PCB verseucht worden. Der Gift-Skandal hätte verhindert werden können, wenn die zuständige Aufsichtsbehörde ordentlich gearbeitet hätte. Ein bislang unveröffentlichtes Gutachten im Auftrag des Umweltministerium kommt zu einem eindeutigen Schluss: die Bezirksregierung Arnsberg hat schwere Fehler bei der Kontrolle von Envio gemacht. Jahrelang hat sie den Betrieb trotz zahlreicher Warnungen und Hinweise laufen lassen - offensichtliche Verstöße lange geduldet.

Moderation: Jens Olesen

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Sonja Steinborn, WDR-Pressestelle, Funkhaus Düsseldorf
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