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ARD/WDR-Dokumentation portraitiert Diana als intrigenfähige Prinzessin und Queen Elisabeth als gefühlsarme Monarchin

Köln (ots)

Lady Diana war nicht nur Opfer der Intrigen am
englischen Königshaus. Sie hat mit strategischem Weitblick auch 
eigene Attacken inszeniert. Und Königin Elisabeth II., ihre 
Schwiegermutter, hatte nur ein handfestes Interesse an Diana - als 
Mutter von Thronfolgern.
Zu diesem Schluss kommt die ARD-Dokumentation "Diana gegen die 
Queen", die am 1. Juli 2007 um 21.45 Uhr im Ersten im Rahmen der 
neuen Reihe "Duelle" ausgestrahlt wird. In dem aufwändig 
recherchierten und produzierten Film steht der Machtkampf der beiden 
Frauen um die Gunst des Volkes und die Zukunft der Monarchie im 
Vordergrund. "Diana musste eine wichtige Voraussetzung erfüllen: Sie 
musste Jungfrau sein, außerdem aristokratischer Abstammung", 
beschreibt Diana-Biograf Christopher Wilson das eindimensionale 
Interesse der Königin an ihrer Schwiegermutter. Und: "Sie musste ein 
Gesicht haben, das sich gut auf einer Briefmarke macht." Michael 
Shea, langjähriger Sprecher der Queen, ergänzt: "Diana war die ideale
Kandidatin für die königliche Familie."
Diana wusste genau um die ihr zugedachte Rolle, und hat sich auf 
Dauer nicht mit ihr begnügt. Immer wieder hat sie sich über heimliche
Absprachen mit der Königin hinweggesetzt: "Diana hat den Ruf der 
Familie kolossal beschädigt. Sie hat unmittelbar auf die Queen 
gezielt", urteilt etwa Diana-Biograf Christopher Wilson. Dianas 
Privatsekretär Patrick Jephson erinnert sich an die Antwort von 
Elisabeth, einen persönlichen Brief: "Diana sagte, dass dies der 
erste Brief gewesen sei, den sie von der Queen bekommen habe. Und 
ausgerechnet darin verordnet sie die Scheidung." Für ihre betrogene 
Schwiegertochter hat Elisabeth offenbar nie Mitgefühl empfunden. 
Ohnehin attestieren der Königin viele Zeitzeugen in der 
ARD-Dokumentation ein stark gestörtes Gefühlsleben. "Ich habe die 
Queen erst einmal weinen sehen", erinnert sich etwa die 
BBC-Journalistin Jennie Bond: "Bei der Außerdienststellung ihrer 
Yacht Britannia". Und selbst der ehemalige Pressesprecher von Königin
Elisabeth, Michael Shea, bestätigt: "Der Entzug der königlichen Yacht
durch die britische Regierung (1997) hat die Königin sehr verletzt. 
Dieser Verlust ist eine der größten Tragödien ihres Lebens". Ob 
Elisabeth über den Tod von Diana geweint hat, ist nicht 
überliefert...

Pressekontakt:

Annette Metzinger, WDR-Pressestelle, Telefon 0221/220-2770, -4605

Original-Content von: WDR Westdeutscher Rundfunk, übermittelt durch news aktuell

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