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Fahren im Fasching
Restalkohol darf nicht unterschätzt werden / ADAC: Besser ohne Auto zum Karneval

An den Karnevalswochenenden steigt die Zahl der Unfälle, bei denen Promille im Spiel sind, jedes Jahr an. Der ADAC empfiehlt, als Selbstfahrer unbedingt auf Alkohol zu verzichten. Nur wer gar nichts getrunken hat, kann sich beruhigt hinters Steuer setzen. Weiterer Text über ots. Die Verwendung dieses... mehr

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    München (ots) - An den Karnevalswochenenden steigt die Zahl der
Unfälle, bei denen Promille im Spiel sind, jedes Jahr an. Der ADAC
empfiehlt, als Selbstfahrer unbedingt auf Alkohol zu verzichten. Nur
wer gar nichts getrunken hat, kann sich beruhigt hinters Steuer
setzen. Für Autofahrer sollte Alkoholgenuss eigentlich jederzeit tabu
sein - schon mit 0,3 Promille im Blut kann man massive Probleme mit
Gerichten, Polizei oder Versicherungen bekommen. Außerdem rät der
Club, betrunkene Mitfahrer möglichst auf die Rückbank zu verbannen,
wo sie weniger stören können.
    
    Autofahrer die mit 0,5 oder mehr Promille Alkohol im Blut in eine
Verkehrskontrolle geraten, müssen einen Monat lang auf das Kfz
verzichten und 250 Euro Strafe zahlen. Zusätzlich belasten sie ihr
Flensburger Konto mit vier Punkten. Die Grenze zur absoluten
Fahruntauglichkeit liegt bei 1,1 Promille. Wer derart alkoholisiert
erwischt wird, begeht eine Straftat, die mit mindestens neunmonatigem
Entzug der Fahrerlaubnis, mit einer Geldstrafe von mindestens 30
Tagessätzen und mit sieben Punkten in Flensburg geahndet wird. Und:
Ein Autofahrer begeht eine Straftat, wenn er mit mehr als 0,3
Promille einen alkoholbedingten Unfall verursacht oder mit
auffälligem Verhalten in eine Verkehrskontrolle gerät. In diesem Fall
drohen ein Entzug der Fahrerlaubnis von mindestens sechs Monaten,
eine Geldstrafe von mindestens 30 Tagessätzen und sieben Punkte in
der Verkehrssünderkartei. Beifahrer, die bei einem offensichtlich
betrunkenen Fahrer mitfahren, haben im Falle eines Unfalls nicht den
vollen Schadenersatzanspruch, ergänzt der ADAC.
    
    Besonders problematisch ist der nicht zu unterschätzende
Restalkohol am Morgen danach: Wer sich nach einer Karnevalsnacht mit
ausgiebigem Alkoholgenuss fit genug fühlt, sich wieder hinter das
Lenkrad zu schwingen, übersieht, dass der Alkohol im Körper noch
nicht vollständig abgebaut wurde. Das Auto läßt man dann besser
stehen oder berücksichtigt am Abend zuvor, dass man sein Kfz am
nächsten Tag unbedingt braucht.
    
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