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Slowenienvignette
ADAC: Zeche zahlen Urlauber
Weder praxisgerecht noch akzeptabel

München (ots) - Die stark umstrittene Preisgestaltung für die Vignetten in Slowenien hat nach wie vor Bestand. Seit dem 1. Juli 2009 gibt es zwar die vom ADAC geforderte Kurzzeitvignette, allerdings für nur sieben Tage zum stattlichen Preis von 15 Euro. Urlauber, die beispielsweise durch Slowenien an die kroatische Küste fahren und von Samstag bis Samstag bleiben, müssen zwei Wochenvignetten oder gleich eine Monatsvignette für 30 Euro kaufen. Das kritisiert der ADAC massiv.

Die neue Jahres- und auch die Kurzzeitvignette in Slowenien sind im Verhältnis zum vorhandenen Autobahnnetz viel zu teuer. Slowenien setzt sich im Vergleich zu anderen Ländern mit 95 Euro für die Jahresvignette preislich gar an die Spitze bei den Vignettenkosten in Europa.

ADAC-Mitglieder berichten jetzt erneut, dass es an der slowenischen Grenze immer wieder zu Engpässen bei der Wochenvignette kommt. Autofahrer können dann nur noch die Monatsvignette erwerben. Angesichts der Sommer-Reisewelle Richtung Kroatien rät der ADAC, bereits in Österreich eine Vignette zu kaufen und keinesfalls ohne über die slowenische Grenze zu fahren. Andernfalls drohen Bußgelder bis zu 800 Euro.

"Unsere Mitglieder haben weder für die zeitliche Staffelung noch für die Preisgestaltung der Slowenienvignetten Verständnis.", kritisiert ADAC-Vizepräsident für Tourismus Max Stich. "Wir fordern einen fairen Preis von sieben Euro für eine 10-Tages-Vignette. Die slowenische Regierung sollte außerdem über ein weiteres Angebot zwischen Kurzzeit- und Jahresvignette nachdenken.", so Stich weiter. Ein Angebot etwa für zwei Monate oder aber ein halbes Jahr zu einem angemessenen Preis ist nach Ansicht des ADAC zusätzlich notwendig, um die Bedürfnisse aller Urlauber abzudecken.

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