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Rühe: Der Bundeskanzler muss zu den Libyen-Äußerungen Klarheit schaffen

    Berlin (ots) - Zum Streit zwischen Bundeskanzleramt und
Auswärtigem Amt zum Bericht des Botschafters in Washington über das
Gespräch des Bundeskanzlers mit dem amerikanischen Präsidenten vom
29. März erklärt der stellvertretende Vorsitzende der
CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Volker Rühe MdB:
    
    Der Streit zwischen Bundeskanzleramt und Auswärtigem Amt zum
Botschaftsbericht über das Gespräch des Bundeskanzlers mit dem
amerikanischen Präsidenten zeigt, wie unseriös und unprofessionell
die Bundesregierung arbeitet und dabei wichtige Interessen
Deutschlands verletzt.
    
    Durch den Streit sowie das Öffentlichwerden von Details aus dem
Gespräch droht das Verhältnis der Bundesregierung zu den
amerikanischen Partnern Schaden zu nehmen.
    
    Zur Klärung des Inhalts des Gesprächs zu Libyen reichen nicht die
Äußerungen des Regierungssprechers. Vielmehr muss der Bundeskanzler,
der das Gespräch selbst geführt hat, den Sachverhalt klarstellen und
damit das peinliche Kapitel dieser öffentlichen Auseinandersetzung
schließen.
    
    Es ist im übrigen wichtig, dass die Bundesregierung sich in den
Gesprächen mit der amerikanischen Administration nicht anderslautend
äußert als sie dies in öffentlichen Verlautbarungen tut.
    
    
    
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