CDU/CSU - Bundestagsfraktion

CDU/CSU-Bundestagsfraktion
Aigner/Lensing: Ausbau des Meister-BAföG muss hohe Priorität haben

    Berlin (ots) - Anlässlich der 1. Lesung des CDU/CSU-Entwurfs eines
"Ersten Gesetzes zur Änderung des
Aufstiegsfortbildungsförderungsgesetzes" erklären die zuständigen
Berichterstatter der AG Bildung und Forschung der
CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Ilse Aigner MdB und Werner Lensing MdB:
    
    Bekanntlich bilden unsere mittelständischen Betriebe den Motor der
deutschen Konjunktur. CDU und CSU unterstützen deshalb mit Nachdruck
die Bürgerinnen und Bürger, die mit Mut und Selbstvertrauen den Weg
in die Existenzgründung oder die Betriebsübernahme wagen.
    
    Wenn allerdings der Generationenwechsel im Mittelstand von der
rot-grünen Bundesregierung weiter so sträflich vernachlässigt wird,
stehen in Deutschland unzählige Arbeitsplätze auf dem Spiel, und die
Zahl von zur Zeit 3,6 Millionen Arbeitslosen wird wieder steigen.
    
    Schließlich ist jeder fünfte deutsche Unternehmer älter als 55
Jahre. Rund 700.000 Betriebsinhaber werden sich in den nächsten 10
Jahren zur Ruhe setzen.
    
    Die Förderung von Unternehmensgründung und Betriebsübernahme muss
folglich unser besonderes Anliegen sein. Die CDU/CSU-geführte
Bundesregierung hat in der vergangenen Legislaturperiode mit dem
Aufstiegsfortbildungsförderungsgesetz (AFBG) ein überaus effizientes
Instrument geschaffen, um Menschen den Weg zur Betriebsgründung zu
erleichtern. Seit Inkrafttreten des AFBG wurden annähernd 200.000
Förderanträge gestellt und mehr als 1 Mrd. DM Fördermittel an
Aufstiegswillige bewilligt. Mit den heute vorgelegten Vorschlägen zur
Ausweitung der Leistungen nach dem AFBG werden die
Zukunftsperspektiven vieler Menschen nachdrücklich verbessert und
zugleich die Gründungswelle deutlich beschleunigt.
    
    Wir fordern eine Anhebung des Zuschussanteils der Förderung auf
50%, eine zeitliche Ausdehnung der Förderung bis zum Abschluss der
Prüfung, einen Ausbau der Leistungen für Familien sowie zusätzliche
Anreize für eine Existenzgründung durch Erleichterung der
Rückzahlungsbedingungen. Die Vorschläge sind einfach realisierbar.
Sie wurden mit unseren Ländern abgesprochen und durchgerechnet. Mit
unseren Haushaltsansätzen sind sie finanzierbar und zudem geeignet,
den bürokratischen Aufwand erheblich zu reduzieren.
    
    Obgleich Bundesministerin Bulmahn selbst vor einem Jahr in einem
Bericht der Bundesregierung Mängel aufgezeigt und Verbesserungen für
Fortbildungswillige gefordert hat, warten wir bis heute vergeblich
auf eine Gesetzesinitiative der Bundesregierung.
    
ots Originaltext: CDU/CSU-Bundestagsfraktion
Im Internet recherchierbar: http://recherche.newsaktuell.de

Rückfragen bitte an:

CDU/CSU-Bundestagsfraktion
Pressestelle
Tel.: (030) 227-52360
Fax:  (030) 227-56660
Internet: http://www.cducsu.bundestag.de
E -Mail: fraktion@CDUCSU.Bundestag.de

Original-Content von: CDU/CSU - Bundestagsfraktion, übermittelt durch news aktuell

Weitere Meldungen: CDU/CSU - Bundestagsfraktion

Das könnte Sie auch interessieren: