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Ronsöhr: Der Unterglas-Gartenbau braucht rasch finanzielle Hilfe

    Berlin (ots) - Anlässlich der Beratungen im Ausschuss für
Ernährung, Landwirtschaft und Forsten zum Einzelplan 10 des
Bundeshaushaltsplans erklärt der agrarpolitische Sprecher der
CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Heinrich-Wilhelm Ronsöhr MdB:
    
    Unsere Unterglas-Gartenbaubetriebe stehen zurzeit mit dem Rücken
an der Wand. Die Kosten für die Beheizung der Gewächshäuser sind
unvorhersehbar dramatisch angestiegen, seit Februar 1999 bis heute um
über 200 %. Der Heizölpreis ist in die Höhe von 0,92 DM pro Liter
geklettert. Damit sind die Unterglasbetriebe im Marktwettbewerb mit
den Niederlanden hoffnungslos unterlegen, denn dort zahlen die
Betriebe für die Heizung ihrer Gewächshäuser nur ein Drittel des
Preises in Deutschland.
    
    Aus dieser Situation können sich viele der derzeit 14.000
Unterglas-Gartenbaubetriebe in Deutschland nicht aus eigener Kraft
retten. Die Betriebe können unmöglich die horrenden Energiemehrkosten
durch höhere Preise am Markt wettmachen.
    
    Diese Betriebe brauchen angesichts des kommenden Winters sofort
Hilfe, wenn wir nicht zusehen wollen, dass sie den Anbau einstellen
und den Betrieb aufgeben müssen.
    
    Die CDU/CSU-Bundestagsfraktion hat deshalb heute in einem Antrag
gefordert, dass unbedingt Mittel als Überbrückungshilfe für den
Unterglas-Gartenbau bereitgestellt werden.
    
    Außerdem fordern wir als mittelfristige Maßnahme für die
Existenzsicherung der Unterglas-Gartenbaubetriebe ein
Energieeffizienzprogramm mit einer Mittelausstattung von 25 Mio. DM
jährlich. Ein solches Programm hat die Bundesregierung schon länger
in Aussicht gestellt. Es muss jetzt endlich auf die Schiene gebracht
werden, damit unsere Unterglas-Gartenbaubetriebe durch die Senkung
ihrer Energiekosten wettbewerbs- und existenzfähig bleiben.
    Die Bundesregierung darf nicht zulassen, dass die Erzeugung von
Schnittblumen und anderen Gewächshauspflanzen in Deutschland den
Status eines Seltenheitswertes bekommt.
    
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