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CDU/CSU-Bundestagsfraktion /Riegert: Eichel verschwendet 300 Millionen DM zu Lasten unserer Athleten und unseres Nachwuchses

    Der sportpolitische Sprecher der CDU/CSU Bundestagsfraktion, Klaus
Riegert MdB, erklärt zur Begründung der Bundesregierung zur
Finanzierung des Berliner Olympiastadions:
    
    Die Finanzierung des Olympiastadions in Berlin war Teil eines
erpresserischen Akts des Bundeskanzlers und des
Bundesfinanzministers, um Berlin die Zustimmung zu einem strittigen
Gesetzesvorhaben abzukaufen. Dies ist eine Tatsache. Deshalb ist die
Antwort des Parlamentarischen Staatssekretärs im Bundesministerium
der Finanzen, Karl Diller, MdB, die Hauptstadt Berlin brauche "im
Hinblick auf seine Außenwirkung ein angemessenes Stadion" und deshalb
finanziere der Bund statt der zugesagten 100 Mill DM dieses Stadion
mit 383 Mill DM, unaufrichtig. Öffentliche Gelder werden
verschwendet, wo private Investoren gefordert waren. Die Schlamperei
bei der Suche nach privaten Investoren wird durch Steuergelder
gelohnt. So einfach ist dies für die Populisten und Opportunisten
Eichel und Schröder.
    
    Im Gegenzug streichen Eichel und Schröder dem Spitzensport 30 Mill
DM, davon allein 28 Mill DM oder 41% der Investitionen für
Sportstätten des Spitzensports. Hier sind öffentliche Gelder
gefordert, um unseren Athleten, unserem Nachwuchs modernste Trainings
- und Wettkampfeinrichtungen zur Verfügung stellen zu können. Die
überwiegende Zahl unserer Athleten kann nicht auf Sponsorengelder
zurückgreifen, erhält keine Millionenbeträge von den Medien. Sie
benötigt staatliche Unterstützung mehr denn je, um im internationalen
Wettbewerb überhaupt noch eine Chance zu haben
    
    Eichels und Schröders "Willkür" könnte Städte, die Austragungsorte
der Fußballweltmeisterschaft 2006 sind, zu berechtigten Forderungen
nach Steuergeldern des Bundes veranlassen. Alle Stadien haben durch
die weltweite Ausstrahlung in den Medien eine enorme Außenwirkung für
unser Land und damit nach Aussage der Bundesregierung Anspruch auf
Förderung durch Steuergelder des Bundes.
    
    Die SPD-Sportpolitiker sollten die Willkür der Bundesregierung
nicht abnicken. Sie sollten dafür sorgen, daß spätestens im
Haushaltsausschuß dieser unverhältnismäßigen Ausgabe der Regierung
Einhalt geboten wird.
    
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