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Schnieber-Jastram: Chancen der Zeitarbeit nutzen - Vorschlag der Union

Berlin (ots)

Die sozialpolitische Sprecherin der
CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Birgit Schnieber-Jastram MdB, erklärt zur
heutigen Anhörung im Ausschuss für Arbeit und Sozialordnung im
Deutschen Bundestag zum von der Union eingebrachten Gesetzentwurf
eines Ersten Gesetzes zur Änderung des
Arbeitnehmerüberlassungsgesetzes:
Stagnation auf dem Arbeitsmarkt, das ist die Bilanz der
Schröder-Regierung. Was wir brauchen ist mehr Dynamik auf dem
Arbeitsmarkt zur Schaffung von mehr Arbeitsplätzen.
Das Instrument der Zeitarbeit ist ein wichtiges Element, um diese
Dynamik auf dem Arbeitsmarkt zu fördern. Der Gesetzentwurf der Union
ist ein entscheidender Beitrag hierzu. Dass es notwendig ist, die
Zeitarbeit auszubauen, dies zeigen auch die positiven Erfahrungen
anderer europäischer Staaten. So lag der Anteil der Zeitarbeitnehmer
in den Ländern, die erhebliche Erfolge auf dem Arbeitsmarkt erreicht
haben, deutlich höher als in Deutschland. Betrug der Anteil der
Zeitarbeitnehmer in Deutschland 1998 nur 0,7 %, lag er z. B. in den
Niederlanden mit 4,6 % oder in Großbritannien mit 3,7 % deutlich
höher. Der Anteil der Zeitarbeit ist in Deutschland demnach
unterentwickelt, obwohl bereits jetzt ca. 30 % der Zeitarbeit vom
Entleiher übernommen werden. Unsere Vorschläge:
Die zulässige Höchstdauer der Überlassung eines Leiharbeitnehmers an
denselben Entleiher wird von 12 Monaten auf 36 Monate erweitert.
Das Verbot, die Dauer des Arbeitsverhältnisses zwischen
Leiharbeitnehmer und Verleiher auf die Dauer der erstmaligen
Überlassung an einen Entleiher zu beschränken
(Synchronisationsverbot), wird grundsätzlich aufgehoben.
Die Beschränkung für befristete Arbeitsverträge zwischen
Leiharbeitnehmer und Verleiher wird abgeschafft. Dadurch werden die
Verleiher mit allen anderen Arbeitgebern gleichgestellt.
Die Vorschläge der Union haben bei den Sachverständigen breite
Zustimmung gefunden. In den schriftlichen Stellungnahmen der
Sachverständigen ist deutlich geworden, dass durch den weiteren
Ausbau der Zeitarbeit der von allen Seiten für notwendig erachtete
Abbau der Zahl der Überstunden erreicht werden kann. Auch von der
Regierungskoalition benannte Sachverständige haben attestiert, dass
durch den Gesetzentwurf soziale Nachteile der Arbeitnehmer nicht zu
erwarten seien und die vorgeschlagenen Änderungen des
Arbeitnehmerüberlassungsgesetzes zur wirkungsvolleren Nutzung des
Instruments der Zeitarbeit führen kann.
Insgesamt betrachtet bieten die von uns vorgeschlagenen Maßnahmen
arbeitsmarktpolitische Effekte durch zusätzliche Einstellungen von
Leiharbeitnehmern. Dies führt auch zu entlastenden Wirkungen auf den
Haushalt der Bundesanstalt für Arbeit und den Bundeshaushalt
insgesamt.
Es ist nun an der Regierungskoalition sich unseren Vorschlägen
anzuschließen, um mehr Dynamik auf dem Arbeitsmarkt zu schaffen und
damit einen wichtigen Beitrag für den Abbau der Arbeitslosigkeit zu
leisten.

Rückfragen bitte an:

CDU/CSU-Bundestagsfraktion
Pressestelle
Tel.: (030) 227-52360
Fax: (030) 227-56660
Internet: http://www.cducsu.bundestag.de
E -Mail: fraktion@CDUCSU.Bundestag.de

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